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Südheide Anbau an Unterlüßer Feuerwehrhaus
Celler Land Südheide Anbau an Unterlüßer Feuerwehrhaus
14:20 13.06.2010
Foto vom Feuerwehrgerätehaus in Unterlüß: spezieller Blick auf die Seite mit dem geplanten Anbau Quelle: Udo Genth
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Unterlüß

UNTERLÜSS. Eine Erweiterung des Feuerwehrhauses lässt sich nicht mehr lange aufschieben. So jedenfalls stellt es die Verwaltung der Gemeinde Unterlüß in der jüngsten Bauausschusssitzung dar. „Das jetzige Gebäude entspricht nicht den DIN-Normen und auch nicht den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse“, erläuterte Niels Pelikan, zuständige für Hoch- und Tiefbau bei der Gemeinde.

Das Gebäude muss um einen Stellplatz erweitert werden. Da wo heute der Waschplatz ist, würde zukünftig der neue Anbau stehen. Außerdem müsste eine Garage weichen. Die Kosten schätzt die Gemeinde auf rund 140000 Euro. Die entsprechende Zeichnung wurde bereit angefertigt und von der Feuerwehrunfallkasse genehmigt. Ein Ingenieurbüro soll jetzt die Planungen ausführen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 18000 Euro. Die Politik sah zu dem Vorschlag keine Alternative. „Es ist 50 Jahre nichts passiert. Jetzt ist es wohl an der Zeit“, sagte Heinrich Meyer (CDU). Wann genau mit den Arbeiten begonnen werden soll, steht angesichts der schwierigen Haushaltslage noch nicht fest. Die Gemeinde erwartet für das laufende Haushaltsjahr einen Fehlbetrag von 1,28 Millionen Euro bei 3,5 Millionen Euro Erträgen im Ergebnishaushalt.

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Auch die Planungen für die neue Sporthalle kommen voran. Wie der Unterlüßer Bürgermeister Kurt Wilks mitteilte hat die Gemeinde erste Bietergespräche geführt und die Zahl der Bewerber in einer ersten Runde auf zwei reduziert. „Trotz der einheitlichen Vorgaben sind die vorgelegten Entwürfe doch sehr unterschiedlich ausgefallen“, berichtete Wilks von dem Ergebnis der Ausschreibungen. In den weiteren Gesprächen geht es jetzt darum, die Entwürfe zu optimieren. Bis zum 30. Juni sollen dann die Verträge unterschrieben sein. Die Halle soll nach den bisherigen Vorstellungen 27 Meter breit und 45 Meter lang werden. In der Drei-Felder-Halle soll es eine mobile Tribüne geben, die für den Vereinssport ausgezogen wird. Die Halle soll als Private-Public-Partnership-Modell gebaut werden. Das bedeutet, dass ein privater Investor die Halle errichten wird und die Gemeinde an ihn über 20 Jahre die Kosten mit Zinsen zahlt. Nach Abzug aller Förderungen verbleiben der Gemeinde noch 110000 Euro jährlich, die über 20 Jahre den Haushalt belasten werden.

Von Tore Harmening