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Südheide Fahndung nach Axel Hüls mit Hunden
Celler Land Südheide Fahndung nach Axel Hüls mit Hunden
14:04 12.07.2011
Mit diesem Plakat fahndet die Polizei nach Axel Hüls Quelle: nicht zugewiesen
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Hermannsburg

So hat die Polizei in dem Feriendorf bei Füssen im Allgäu, in dem der 37-Jährige christliche Fundamentalist mit den Kindern Jonas (9), Benjamin (7), Miriam (5) und Lisa (4) in der Zeit vom 21. bis 24. Juni gesehen worden sein soll, Spürhunde eingesetzt, um Hinweise auf den Aufenthaltsort zu bekommen. „Ein Hund hat eine Fährt aufgenommen, konnte sie aber nicht weiter verfolgen“, sagte die Celler Polizeisprecherin Eva-Carina Narloch.

Somit gibt es zwar ein Indiz, dass die Familie in dem Feriendorf im Allgäu gewesen sein könnte, mehr aber auch nicht. Derzeit versuchen die Ermittler auch, die Wohnung zu finden, in der der Vater und seine vier Kinder untergekommen sind oder ob eine mögliche Verwechselung vorgelegen haben kann.

„Wir bitten alle Familien, die zu dem fraglichen Zeitpunkt in dem Ferienlager waren, sich bei uns zu melden, auch wenn sie nichts gesehen haben“, sagt Narloch. So können die Ermittler möglicherweise feststellen, wenn noch ein dem Vater ähnlich sehender Mann mit vier Kinder vor Ort war, der von den Zeugen fälschlicherweise als Axel Hüls identifiziert worden ist.

Der Hermannsburger Pastor Hans-Heinrich Heine hat unterdessen ein positives Zwischenfazit der Spendenaktion für die Familie gezogen. „Es ist ein namhafter Betrag geworden, mit dem die Ausgaben gedeckt werden können“, sagt Heine. Auch wenn das Interesse in den Medien etwas abgesunken ist, bleibt das Thema in der Kirchengemeinde nach Heines Worten weiter das wichtigste Gesprächsthema. (th)

Von Tore Harmening