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Südheide Feuerteufel zündelt an Hermannsburger Grundschule
Celler Land Südheide Feuerteufel zündelt an Hermannsburger Grundschule
19:16 19.03.2018
Von Simon Ziegler
Der Schaden hält sich in Grenzen, die Verunsicherung ist groß: Grundschulhausmeister Hans Wassmann zeigt auf das Dach, das am Sonntag in Brand gesetzt wurde. Quelle: Oliver Knoblich
Hermannsburg

Ein unbekannter Täter hatte kurz nach 20 Uhr das hölzerne Überdach des Nebeneingangs der Grundschule am Lutterweg angezündet.

Glücklicherweise ist kaum etwas passiert. Ein 16 Jahre alter Passant kam zufällig vorbei, bemerkte das Feuer und alarmierte sofort über Notruf Feuerwehr und Polizei. Der Feuerwehr Hermannsburg gelang es mit 29 Einsatzkräften, den Entstehungsbrand rechtzeitig zu löschen. Ein Gebäudeschaden an der Schule wurde verhindert. Es entstand somit lediglich ein Sachschaden im dreistelligen Bereich. Brandermittler der Celler Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen.

Bei der Grundschule war gestern niemand für eine Stellungnahme erreichbar – es sind Osterferien. Axel Flader, Bürgermeister der Gemeinde Südheide, war "fassungslos", dass jemand an der Grundschule ein Feuer legt. "Ich bin froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Die Folgen können katastrophal sein. Die Häufung von Brandfällen in Hermannsburg ist besorgniserregend", sagte er. Flader rief die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf. "Die Bürger sollen die Augen offen halten", riet der Verwaltungschef.

In der vergangenen Woche waren drei Feuerwehreinsätze aus der Gemeinde Südheide gemeldet worden. Am Mittwochmorgen waren Brandbekämpfer an die Straße Sägenförth in Hermannsburg ausgerückt, wo mitten auf einem Feld ein kleiner Schuppen brannte. An der Hermannsburger Straße in Unterlüß war in der Nacht zu Donnerstag ein Müllcontainer in Flammen aufgegangen. Ein brennender Holzschuppen hat dann am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Billingstraße ausgelöst. Brandstiftung wird in allen drei Fällen nicht ausgeschlossen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen zum neuerlichen Feuer an der Grundschule gemacht haben, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei in Celle unter Telefon (05141) 277215 zu melden.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet wegen verstärkter staatlicher Investitionen ins Militär mit deutlich besseren Geschäften. "2018 werden wir den Auftragseingang auf ein ganz anderes Niveau heben können", sagte Firmenchef Armin Papperger gestern in Düsseldorf. Positive Auswirkungen wird das auch auf den Standort Unterlüß haben. Bis zu 100 neue Arbeitsplätze sollen hier bis zum Jahresende entstehen. Mit insgesamt 1684 Mitarbeitern ist der Rheinmetall-Standort Unterlüß schon jetzt einer der größten Arbeitgeber in der Region.

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Drei Einsätze in 24 Stunden: Die Freiwillige Feuerwehr hatte in den vergangenen zwei Tagen in Hermannsburg und Unterlüß alle Hände voll zu tun. Die Einsatzkräfte löschten unter anderem einen Schuppenbrand, der beinahe auch ein Wohnhaus zerstört hätte.

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Keine Frage: Dieser „Elias“ hatte ein musikalisches Format, das man so schnell weit und breit nicht wird erleben können. Auch nicht in Hannover. Dirigent Hans Jürgen Doormann kitzelte am Samstag in der St.-Peter-Paul-Kirche in Hermannsburg aus allen Mitwirkenden Leistungen heraus, die ansonsten meist nicht abgerufen werden. Und das gilt nicht nur für die Hermannsburger Chöre, sondern auch für die Solisten und die Kammersymphonie Hannover.

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