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Südheide „Giraffeske“ Gebrauchskeramik in Hermannsburg
Celler Land Südheide „Giraffeske“ Gebrauchskeramik in Hermannsburg
13:43 24.01.2018
Im Hermannsburger Kunst!Stück ist eine Gastausstellung mit Werken von Fé Fayence zu sehen. Quelle: Susanne Harbott
Hermannsburg

Nach ihrer Ausbildung und Mitarbeit in verschiedenen Werkstätten in Deutschland, Schottland und Frankreich hat Fayence eine Weiterbildung zur Keramikgestalterin absolviert und anschließend ihre eigene Werkstatt in Hambühren gegründet.

Von der Anmut des Tieres beseelt fertigt sie „giraffeske“ Gebrauchskeramik: große Vasenobjekte, Tassen, Öllampen, Sturzbecher, Salz und Pfefferstreuer, Schalen, Butterdosen und Anderes. Alles Steinzeug, im Gasofen gebrannt – mit und ohne Salzanflug. Frostfest, für den täglichen Gebrauch, für Mikrowelle und Geschirrspüler geeignet. Sie arbeitet vorwiegend mit Engoben, sparsam mit Glasuren – so wird die Charakteristik des Scherbens betont –, verwendet Ritztechnik und verschiedene Abdecktechniken. Die Stücke werden fast ausnahmslos auf der Drehscheibe gefertigt, dann meistens lederhart dekoriert.

Nicht in allem ist eine Giraffe erkennbar, aber fast alles von ihr inspiriert.

Von CZ

„Individual“ heißt die Ausstellung von Katharina Gröschner, die derzeit auf Betreiben der Kulturinitiative AugenSchmaus in Hermannsburg zu sehen ist. Die erst 17-jährige Künstlerin aus Celle ist zweifellos ein zeichnerisches Ausnahmetalent: Obwohl in unterschiedlichen Techniken wie Acryl, Aquarell, Öl, Kohle oder 3D-Acryl gefertigt, eint ihre Bilder vor allem eines – auf eine geradezu magische Weise ziehen sie den Betrachter in ihren Bann.

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