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Südheide Metzinger Schützen feiern 50 Jahre Geselligkeit
Celler Land Südheide Metzinger Schützen feiern 50 Jahre Geselligkeit
17:23 03.01.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Miele Forstamt

"Die Gemeinschaft ist im Suff entstanden", erinnert sich Kopmann. Damals sei im Dorf nichts los gewesen, erzählt er. "Es war absolut langweilig." Zusammen mit seinem Bruder Gerhard und seinem Freund Eckhardt Hockling schoss er zum Spaß mit einem Vorderlader – einer alten Feuerwaffe – auf eine Weide. Treffsicherheit stand dabei nicht im Vordergrund. "Es ging um den Jux", sagt der Metzinger.

Schon ein Jahr später, 1968, stiegen die jungen Männer auf ein Luftgewehr um, und etwa zehn Jahre später wurde ein König ausgeschossen. Anfang der 1980er Jahre hat Kopmann eine Werkstatthalle an Metzingens Ortsrand für seinen Fahrzeugbau- und Reparaturbetrieb errichtet – bis heute der Treffpunkt der Schützengemeinschaft. Inzwischen hat die Jugend die Organisation der jährlichen Veranstaltung übernommen. "Die machen das fantastisch", lobt Kopmann.

So wurde es auch am Samstag wieder ein geselliges Treffen, bei dem ganz nebenbei der neue König ermittelt wurde. Der gebürtige Peruaner Noe Quispe bewies ein treffsicheres Händchen und errang zum ersten Mal die Königswürde. Er löste damit den amtierenden König Erich Boreè ab. Mittlerweile geht es etwas geordneter zu als in den Anfangsjahren der Gemeinschaft: Auf zwei Bahnen wird um die Preise geschossen, in Mülltüten eingewickelte Sandsäcke dienen den Schützen als Auflage. "Kuschelsack" nennt Kopmann die Konstruktion augenzwinkernd.

Auch nach 50 Jahren steht die Geselligkeit im Mittelpunkt. Die Gruppe hat sich vergrößert, am Samstag kamen 31 Männer in Kopmanns Halle. Einige spielten Skat, andere unterhielten sich und auch der Alkohol durfte nicht fehlen. Die große Alterspanne sei kein Problem, sagt der 67-jährige Maschinenbaumeister – im Gegenteil. "Das läuft gut in Metzingen", erzählt Kopmann.

Und es gab am Samstag eine Premiere. Der Afghane Ajmal Afzali, der zurzeit ein Praktikum in Kopmanns Betrieb absolviert, machte beim Preisschießen mit, nachdem ein geübter Schütze ihn eingewiesen hatte. "Das ging schon ganz gut", attestiert Kopmann.

Dass die Metzinger Schützengemeinschaft ihre eigenen Regeln hat, wird beim Königsschießen deutlich. Neuer König wird nämlich derjenige, der möglichst nah an die Zahl herankommt, die der amtierende König im Verborgenen in einem Umschlag hinterlegt hat. In diesem Jahr war es die Zwei. "Das darf man eigentlich keinem erzählen", sagt Kopmann und lacht. Hätte er gedacht, dass seine Jugendidee nach 50 Jahren so beliebt sein würde? Er schüttelt den Kopf: "Das hätte ich auch vor 30 Jahren nicht gedacht."

Von Amelie Thiemann

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