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Südheide "Wir wollen den Menschen dienen"
Celler Land Südheide "Wir wollen den Menschen dienen"
16:56 30.06.2019
Pastor Wilfried Manneke bei seinem Vortrag. Quelle: Kirsten Glatzer
Hermannsburg

„So mancher hat heute Morgen zu mir gemeint: ,Das ist ja wie früher‘“, sagte Michael Thiel, Direktor des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Hermannsburg. Traditionell habe das Missionsfest immer im Freien stattgefunden. Dabei sei vieles eben nicht mehr wie früher. Unter dem Titel „Mission auf Abwegen“ lud das Missionswerk am Wochenende zu seinem alljährlichen Missionsfest auf den Campus der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT) ein. Aufgrund des angekündigten heißen Wetters fanden die Workshops im Freien statt. In einem großen, luftigen Zelt war der „Markt der Möglichkeiten“ untergebracht. Hier informierten sich die Besucher über die verschiedenen Gruppen und Projekte, erwarben Bücher oder Handgearbeitetes, das von Partnerkirchen angeboten wurde. Auf der Freiluftbühne gab es Musikdarbietungen und kurze Vorträge. So stellte Pastor Wilfried Manneke, ehemaliger Mitarbeiter des Missionswerks, die Frage, wie sich Christen zum Rechtsextremismus verhalten.

Neue Wege bringen Ärger

„Jesus hat Gottes Auftrag konsequent erfüllt: Über der Tradition steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen“, so Pastor Thomas Wojciechowski, Leiter der ELM-Abteilung Globale Gemeinde. „Genauso sehen wir unseren Missionsauftrag: den Menschen dienen. Und dafür müssen wir manchmal neue Wege gehen. Auch wenn uns das Ärger und Unverständnis einbringt.“ Das ELM lud seine Gäste dazu ein, diese neuen Wege kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen. Etwa von Robert Michel, dem Direktor des Sozialprojekts „Outreach Foundation“ im Johannesburger Stadtteil Hillbrow. Auch das Rahmenprogramm spiegelte die „Abwege“ der Mission wider: warum es Sinn macht, als Kirche jungen Menschen in sozialen Brennpunkten wie Hillbrow eine Perspektive für ihr Leben zu geben oder wenn junge Menschen sich für kulturübergreifende Verständigung begeistern wie im ELM-Programm von Nord nach Süd und umgekehrt. Im Rahmen des Seitenwechsel-Programms Süd-Nord arbeiten 15 Jugendliche aus Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Indien und Südafrika für ein Jahr in Deutschland, und im Nord-Süd-Programm sind es knapp 37 Jugendliche.

Von Kirsten Glatzer

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