Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Wietze Wietzer Ortsdurchfahrt soll 2020 saniert werden
Celler Land Wietze Wietzer Ortsdurchfahrt soll 2020 saniert werden
06:00 14.12.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: Oliver Knoblich
Wietze

Die Sanierung des östlichen Teils der Wietzer Ortsdurchfahrt wird endlich konkreter. "Ziel ist es, 2019 die Planung vorzunehmen, so dass 2020 gebaut werden kann. Aus meiner Sicht und Stand heute ist das realistisch", sagte Bürgermeister Wolfgang Klußmann am Donnerstag im Gemeinderat.

Gemeinde ist für Gehwege und Beleuchtung zuständig

Während der Bund für die Straße zuständig ist, liegt die Verantwortung für Gehwege, Parkflächen und Straßenbeleuchtung in der Hand der Gemeinde. Der Gemeinderat beschloss, dass im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße der Gehweg und die Straßenbeleuchtung auf der gesamten Länge, also von der Schulstraße bis zur Südwinsener Trift saniert wird. Auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses vom 9. Juli werden zudem im gesamten Abschnitt Pflanzeninseln und Parkstreifen angelegt. Die Pflanzeninseln erfüllen den Zweck, dass dann Lastwagen nachs nicht mehr an der Straße geparkt werden können. Das Thema ist ein Dauerärgernis in Wietze, da Lkw-Fahrer regelmäßig am Straßenrand übernachten, ihren Müll zurücklassen und mitunter ihre Notdurft am Straßenrand verrichten.

Fahrradstreifen sorgt für Ärger

Beim Ausbau des Fahrradstreifens wird es in Wietze indes wohl zu einer "unschönen Situation" kommen, wie Jürgen Verhovec (SPD) am Donnerstag sagte. Bei der Sanierung des ersten Abschnitts der B214 von der Tankstelle kurz hinter der Ortseinfahrt aus Richtung Jeversen bis zur Schulstraße in den Jahren 2007 und 2008 war der Fahrradstreifen mit einer durchgezogenen Linie von der Fahrbahn getrennt worden. Inzwischen habe sich die Rechtslage aber geändert, führte Bürgermeister Wolfgang Klußmann im Gemeinderat aus. Beim zweiten Abschnitt soll der Fahrradstreifen "nur" mit einer gestrichelten Linie gekennzeichnet werden. Das nennt sich Schutzstreifen. Die Entscheidung liegt beim Bund, die Gemeinde kann nichts machen, auch wenn sie von einer "Verschlechterung" für Radfahrer ausgeht. Auf eine Vereinheitlichung auf gesamter Länge der B214 zu drängen, wie sie Claus-Friedrich Schrader (Grüne) vorschlug, würde aber zu einer noch größeren Verschlechterung führen, betonte Benjamin Pawlak (CDU). Denn dann würde wohl der Radstreifen auch im westlichen Teil Wietzes gestrichelt. Autofahrer dürfen eine gestrichelte Linie überfahren, die durchgezogene aber nicht, auch wenn sie das in der Praxis regelmäßig machen.

Kindergarten-Neubau in massiver Bauweise

Die neue Kindertagesstätte am Gochermannsweg soll in massiver Bauweise erfolgen, hat der Gemeinderat einstimmig entschieden. Im März war beschlossen worden, dort eine Vier-Gruppen-Kita zu bauen. Offen war bisher die Frage, ob dies in massiver oder modularer Bauweise geschehen soll. Finanziell gebe es keine gravierenden Unterschiede, auch wenn die massive Bauweise etwas kostengünstiger sei, führte Klußmann aus. Ein Kindergarten in Modulbauweise ist schneller fertig, dafür ist die Nutzungsdauer kürzer.

Die Kosten für die neue Kindertagesstätte werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Die Fertigstellung wird für das Jahr 2020 anvisiert. Die Trägerschaft liegt bei der Gemeinde, die Leitung wird Valerie Heise übernehmen. Die Wietzerin ist bislang Gruppenleiterin in der Kindertagesstätte Kükennest.

Amtsinhaber Wolfgang Klußmann geht wie erwartet ins Rennen um die Wietzer Bürgermeisterwahl.

Simon Ziegler 13.12.2018

In der St.-Michael-Kirche haben der Männer- und Frauenchor Wietze samt Bandunterstützung und Lichterschau eine rundum gelungene Show dargeboten.

12.12.2018

Immer wenn Weihnachten vor der Tür steht, bekommen die Poller in Hornbostel rot-weiße Weihnachtsmützen. Die Idee kommt aus den USA.

Christopher Menge 05.12.2018