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Wietze So war das Benefizkonzert "Rock am Turm"
Celler Land Wietze So war das Benefizkonzert "Rock am Turm"
17:42 01.09.2019
Die Heavy Metal Band "Seducer" heizte am späten Abend ordentlich ein. Quelle: Kirsten Pröve-May
Wietze

Das Benefizkonzert "Rock am Turm" begann mit einem Fauxpas: die 250 gedruckten Eintrittskarten reichten nicht aus. Doch auch wer keine Karte hatte, bekam natürlich nach Entrichtung des Eintrittspreises von 5 Euro Zugang zum Open Air am Wietzer Erdölturm. Das war dann aber auch schon das Einzige, was nicht geklappt hat, aber schön, dass so viele Rockfans den Weg nach Wietze gefunden hatten.

Besucher aus allen Altersklassen

Um 19 Uhr, zu Beginn des Konzerts, zeigte das Thermometer noch 28 Grad an, so dass die Musiker dem Publikum eigentlich nicht mehr einheizen mussten, aber genau das taten sie. Für Sitzplätze war reichlich gesorgt, doch ganz viele Besucher standen, denn das erleichterte das Mitswingen und Tanzen. Und überhaupt, das Publikum: die Altersspanne war ungewöhnlich groß für ein Konzert, die jüngsten Besucher waren acht, die ältesten achtzig. Während die Kleineren Ohrenschützer trugen, wählten die Großen ihren Platz je nach Geschmack und Lautstärkeempfinden. Die eifrige Thekenmannschaft leistete währenddessen viel und versorgte die Gäste den ganzen Abend über mit kühlen Getränken.

Sanierung von Turm 70 als Ziel

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Museumsleiter Stephan Lütgert, der auch noch einmal den Grund des Konzerts nannte, nämlich die Sanierung des 53 Meter hohen Turmes und auf den 50. Geburtstag des Museums im nächsten Jahr hinwies, startete die erste Band „Chaindogs“. Eine Band, die sich 2001 in den Werkhallen von VW gegründet hatte und nach vielen Auftritten, unter anderem auch beim Celler Stadtfest 2017, mit eigenen Songs und Classic Rock das Wietzer Publikum begeisterte. Bei bekannten Liedern wie „Born to be wild“ und „Whiskey in the jar“ gab es neben Applaus auch immer wieder begeisterte Pfiffe.

Heavy Metal zum Abschluss

Die nächste Gruppe „Elev8ion“ wechselte zwischen Rock und Reggae, eine gekonnte Mischung und laut Aussage des Bandleaders genau die richtige Musik für dieses Wetter. Wie recht er doch hatte, auch wenn die Zugabe „Purple Rain“ keinen Tropfen Regen vom Himmel lockte. Und dann wurde es „heavy“: die „Seducer“, eine Rockband aus der Nähe von Hankensbüttel, haben sich dem Heavy Metal verschrieben und sind gerade dabei, ihre dritte CD zu produzieren. Nach über drei Stunden Programm ging der rockige Abend zu Ende.

Von Kirsten Pröve-May

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