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Wietze Frische Kost in Wietzer Mensa gefordert
Celler Land Wietze Frische Kost in Wietzer Mensa gefordert
17:22 05.03.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: Jens Büttner
Wietze

Damit frisch gekocht werden kann, fordern die Grünen, dass die Gemeinde einen Koch einstellt, der saisonal und mit wenig Fleisch kocht. Derzeit werde das Mittagessen für die Grundschüler im nordrhein-westfälischen Rheine, in 220 Kilometern Entfernung, gekocht, tiefgefroren und einmal in der Woche nach Wietze geliefert. Die Tiefkühlkost werde von Montag bis Donnerstag zu den Mahlzeiten aufgewärmt und portioniert. Am Freitag gebe es kein warmes Essen und keinen Ganztagsschulbetrieb in Wietze. Für die Grünen ist dieser Zustand verbesserungsfähig. "Wir wollen es den Schülern ermöglichen, gesunde Mahlzeiten in einer wohltuenden Umgebung einzunehmen“, sagt Burmeister. Für die Tische und Stühle in der neuen Mensa soll Holz statt Plastik eingeplant werden.

Bisher kocht der Anbieter Apetito für die Wietzer Grundschüler. Kjell Petersen, Leiter Bürgerservice bei der Gemeinde, bestätigt, dass das Essen in Rheine, am Stammsitz des Unternehmens, gekocht wird. "Bei der Auswahl eines guten Partners für die Mensa ist, neben den wirtschaftlichen Aspekten, die Qualität das oberste Gebot. Bei der Firma Apetito werden die Menüs frisch gekocht, schockgefrostet und anschließend an uns geliefert", sagt er. Die gesunde Ernährung der Wietzer Schüler sei gegeben, "da die Gerichte frei von Geschmacksverstärkern sind, die Zutaten höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen und die Nachhaltigkeit gewährleistet ist", so Petersen. Die Verwaltung stehe dem Vorschlag der Grünen offen gegenüber. "Im Endeffekt muss politisch entschieden werden, mit welchem Konzept die Mensa am besten läuft und welche Mittel zur Verfügung gestellt werden", sagt der Fachbereichsleiter.

Marita Covolo, Leiterin der Grundschule, lobt das Essen von Apetito als "schmackhaft und lecker". Es gebe jeden Tag zwei Essen zur Auswahl, Eltern und ihre Kinder könnten zuvor online auswählen, was gegessen wird. Außerdem gebe es jeden Tag frisches Obst und Salat. Für ein Essen werden 3 Euro verlangt. "An anderen Schulen wird frisch gekocht. Ob das in Wietze logistisch funktioniert, weiß ich nicht. Die Entscheidung muss die Gemeinde treffen", sagt Covolo.

Die Erweiterung der Wabco-Teststrecke bei Jeversen ist wohl nur noch eine Formsache. Am Donnerstag haben der Jeversener Ortsrat und der Wietzer Infrastrukturausschuss die Pläne des Lkw-Bremsenspezialisten jeweils mit deutlicher Mehrheit abgesegnet. Das kommt nicht überraschend, nachdem der Wietzer Rat bereits im Juni 2017 den Grundsatzbeschluss zur Erweiterung der Teststrecke gefasst hatte.

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