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Wietze Gelungene Feierabendmusik in Wietzer Kirche
Celler Land Wietze Gelungene Feierabendmusik in Wietzer Kirche
12:26 14.06.2018
Wietze

Unterstützt wurde er von Pastorin Überrück, die mit kurzen Ausführungen zum theologischen Hintergrund des Themas „Heiliger Geist“ den Abend einleitete. Ladeur knüpfte da an und erläuterte, wie sich die Dreieinigkeit von Gottvater, Sohn und Heiliger Geist bei Johann Sebastian Bach in der Musik niederschlägt. Das machte er auf seine unnachahmliche Art unterhaltsam und informativ. Das Besondere an Ladeurs Ausführungen ist immer, dass sie für alle verständlich sind ohne sich anzubiedern.

Auch wie Ladeur die Stücke dann spielte, das konnte sehr gefallen. Ladeur erwies sich als ein Musiker, der nicht nur aus dem Geist und der Struktur der Musik heraus interpretieren kann, sondern auch aus dem Textsinn. Und sein musikantischer Zugriff auf die Musik lockt aus jedem Stück das Spezielle und Einzigartige heraus, ohne sich originell zu gebärden. Manchmal wirkt sein Spiel – wie beim letzten Stück des Abends – zwar etwas sehr unruhig, aber das stört letztlich höchstens am Rande. Viel wichtiger ist es, dass Ladeur genau weiß, was er mit dem nicht unproblematischen, aber im Vergleich zur früheren Wietzer Orgel wunderbaren Instrument machen kann. Dem entsprechend wählt er die Stücke passend aus und registriert auch kreativ. So wirkten sogar drei französische Barockstücke von Nicholas de Grigny fast, als seien sie für dieses Instrument geschrieben worden. Eine rundum gelungene Feierabendmusik, der in diesem Jahr noch zwei weitere folgen sollen.

Übrigens immer wieder erstaunlich: Das Konzert war zwar nicht so gut besucht wie viele Feierabendmusiken bisher, aber immer noch besser als viele Orgelkonzerte andernorts in der Region an besseren Orgeln.

Von Reinald Hanke

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