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Wietze Feuerwehrhaus ist größtes Projekt
Celler Land Wietze Feuerwehrhaus ist größtes Projekt
07:40 30.01.2019
Von Simon Ziegler
Wietze

Der Wietzer Gemeinderat hat in der vergangenen Woche mit großer Mehrheit den 13-Millionen-Euro-Haushalt für dieses Jahr verabschiedet. Es gab nur eine Gegenstimme von Jürgen Verhovec (SPD), die restlichen Sozialdemokraten sowie CDU und Grüne stimmten zu. Bürgermeister Wolfgang Klußmann sprach von einem „soliden Zahlenwerk“.

Neues Rathaus spielt im Etat keine Rolle

Das mit Abstand größte Projekt ist dieses Jahr der Neubau des Rathauses zwischen Rewe-Markt und Grundschule an der Bundesstraße 214. Die Grundsteinlegung für das 8,5-Millionen-Euro-Projekt soll Mitte Februar über die Bühne gehen, hieß es zuletzt. Im Etat 2019 spielt das Vorhaben aber keine Rolle, da der Neubau haushaltstechnisch bereits im vergangenen Jahr abgebildet worden war.

1,6 Millionen Euro für Investitionen

So kommen die anstehenden Investitionen vergleichsweise bescheiden daher. 1,6 Millionen Euro sollen für verschiedene Infrastruktur-Projekte in die Hand genommen werden. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Jeversen schlägt mit 1,3 Millionen Euro zubuche, gab Kämmerer Frank Meinecke bekannt. Für die Ausstattung des Hauses kommen 35.000 Euro dazu. Für Brandschutz und im Zusammenhang mit der Inklusion sind an der Grundschule 100.000 Euro eingeplant. Die Sanierung des großen Turms auf dem Gelände des Erdölmuseums unterstützt die Gemeinde mit 35.000 Euro – es handelt sich schließlich um das Wahrzeichen der Gemeinde.

Gewerbesteuer-Einnahmen rückläufig

Meinecke sagte der CZ, dass ein nahezu ausgeglichener Haushalt vorgelegt wurde. „Aus meiner Sicht bleibt insbesondere die Entwicklung der Gewerbesteuer zu beobachten“, sagte er. Denn die Einnahmen aus der Gewerbesteuer seien in Wietze rückläufig. Flossen in den Jahren 2015 und 2016 jeweils rund 5,8 Millionen Euro – inklusive nicht unerheblicher Nachzahlungen für die Vorjahre – in die Kasse der Gemeinde, waren es laut Rathaus nach 3,9 Millionen Euro 2017 im vergangenen Jahr nur noch 2,9 Millionen Euro. Der Ansatz für dieses Jahr liegt bei 2,74 Millionen Euro. Die Entwicklung lasse sich nicht an einem Steuerzahler festmachen, sagte Meinecke, das liege am gesamten Gewerbe.

Trotz dieser Zahlen ist die Haushaltslage der Gemeinde deutlich entspannter als in früheren Jahren. Bürgermeister Klußmann betont, dass die Hebesätze der Grundsteuern A und B sowie der Gewerbesteuer im fünften Jahr in Folge unangetastet blieben. Die Finanzlage macht es möglich, dass nicht nur die Neue Mitte mit dem Rathaus realisiert wird, sondern auch ein neuer Kindergarten für 2,5 Millionen Euro gebaut wird.

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