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Wietze Richter entscheiden über Conti-Wasserkosten
Celler Land Wietze Richter entscheiden über Conti-Wasserkosten
15:36 02.09.2018
Von Simon Ziegler
Die Bewässerung des Contidroms ist am Mittwoch Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Quelle: Marcus Jacobs
Jeversen

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht wird sich mit der Bewässerung der Teststrecke Contidrom bei Jeversen beschäftigen. Dabei soll es am Mittwoch um die Frage gehen, ob das Grundwasser für „Beregnung und Berieselung“ entnommen wird. Der Heidekreis berechnet nach Angaben einer Gerichtssprecherin seit 2015 für die Anlage anders als in den Jahren zuvor den mehr als zwölf Mal so hohen Gebührensatz für die Entnahme „zu sonstigen Zwecken“.

Dagegen wehrt sich Autozulieferer Continental. Die Betreiber des Contidroms dürfen jährlich 900.000 Kubikmeter nutzen. Für die 2015 laut Gericht entnommenen 727.407 Kubikmeter wurden dabei 9 Cent pro Kubikmeter berechnet, insgesamt waren das gut 65.000 Euro. Nach der alten Regelung wären es nur 0,7 Cent pro Kubikmeter gewesen.

Das Verwaltungsgericht Lüneburg hatte im Februar vergangenen Jahres die Klage abgewiesen. Die Nutzung des Grundwassers zur „Beregnung und Berieselung“ sei zwar nicht auf die Landwirtschaft beschränkt, doch müsse das entnommene Wasser dabei auf unversiegelte und damit wasserdurchlässige Böden aufgetragen werden, befanden die Richter damals. Das sei bei der Bewässerung einer Teststrecke aber nicht der Fall, erklärten sie.

Das Contidrom liegt südwestlich von Jeversen. Der Betreiber will das Areal um eine weitere Teststrecke erweitern. Die Planungshoheit für das Vorhaben liegt in Buchholz. Das aufwendige Genehmigungsverfahren wird im Heidekreis abgewickelt, weil sich die gut 20 Hektar große Erweiterungsfläche außerhalb der Gemarkung Jeversen befindet. Die Lage des Contidroms dürfte auch der Grund sein, warum die Grundwasser-Berechnung im Heidekreis abgewickelt wird. Allerdings: Der Wietzer Ortsteil Jeversen liegt mit einem Abstand von etwa 750 Metern viel näher an der neuen Teststrecke als Marklendorf.

Die Feuerwehr in Jeversen bekommt moderne Räume.

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