Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Winsen Bundeswehr übernimmt Patenschaft für Wolthausen
Celler Land Winsen Bundeswehr übernimmt Patenschaft für Wolthausen
16:33 10.08.2018
Von Michael Ottinger
Olaf Gericke (links), Christian Peters (Mitte) und André Opitz haben die Patenschaft zwischen der Bundeswehr und Wolthausen besiegelt.  Quelle: David Borghoff
Anzeige
Wolthausen

Mit einer kleinen Feier wurde die Patenschaftsübernahme im Dorfgemeinschaftshaus von Wolthausen begangen. Eigentlich sollte sie vor allem auf dem Platz vor dem Gebäude stattfinden. Doch für den offiziellen Teil verlegte man das Fest ins Innere. Denn ein kurzes, aber starkes Gewitter zog über Wolthausen auf.

Mehr als 100 Bürger sowie verschiedene Vereine und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich für die Feier eingefunden. Ortsbürgermeister Christian Peters verwies in seiner Ansprache darauf, dass man in Wolthausen bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit einer anderen Patenschaftskompanie gemacht hatte. „Von 1987 bis 1993 hatten wir schonmal eine tolle Zeit mit dem 1. Panzerbataillon 333 aus Scheuen.“ Doch dann wurde die Kompanie aufgelöst und somit endete auch die Patenschaft. Deshalb freue sich Peters auf die erneute Verbindung. „Wir werden in nächster Zeit sehen, wie wir zusammenwachsen und was daraus entstehen kann“, sagt Peters.

Anzeige

Für Oberstleutnant Olaf Gericke bedeutet die Patenschaft vor allem eine „Anerkennung“ der Anwohner. Außerdem würden die Soldaten jetzt auch eine besondere Verantwortung für diese übernehmen. „Frei nach dem Motto der Bundeswehr ‚Wir dienen Deutschland‘ heißt es jetzt für uns auch: ‚Wir dienen Wolthausen‘“, sagt Gericke.

Die Bürger, die an der Feier teilgenommen haben, zeigen eine positive Einstellung gegenüber der Patenschaft. "Ich freue mich darüber", sagt Birgit Schrader. Die 47-Jährige erinnert sich noch an die vergangene Patenschaft mit dem Panzerbataillon 333. "Damals gab es ein Kinder-Biwak. Das war für die Kinder eine tolle Sache. Es wäre schön, wenn es sowas wieder geben würde."

Auch Ortsbrandmeister Henning Schmidt freut sich auf die Patenschaft. "So hat man die Chance zu erfahren, was die genau machen." Wie die Zusammenarbeit vielleicht auch zwischen der Feuerwehr und den Soldaten aussehen könnte, müsste man sehen. "Noch ist nichts geplant. Aber es wird sich zeigen, was daraus entstehen kann."