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Winsen Der tiefe Fall des Winser Bürgermeisters
Celler Land Winsen Der tiefe Fall des Winser Bürgermeisters
17:09 03.09.2018
Noch mal gut gegangen: Bürgermeister Dirk Oelmann kam sicher auf dem Boden an. Quelle: Birgit Stephani
Meißendorf

Man könnte es als tiefsten Fall von Winsens Bürgermeister Dirk Oelmann bezeichnen. Allerdings spielte sich das Ganze nicht auf politischer Ebene ab, sondern auf dem Fallschirm-Platz des Meido Skydive in Meißendorf. Exakt 4000 Meter ging es für Oelmann am Samstag in die Tiefe. Als Besucher des Schautages nutzte er die Gelegenheit, mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug zu springen.

Der Tandemsprung mit erfahrenen Springern des Meido Skydive war für viele der Höhepunkt der Veranstaltung. Eine Gelegenheit, die sich viele Mutige nicht entgehen ließen. Am Anfang allerdings standen Trockenübungen am Boden, denn nur wenn die Laien wissen, wie sie sich zu verhalten haben, kann der Fallschirmsprung gelingen.

Frank Witte ist einer dieser erfahrenen Springer und bereitet sich und seinen Sprungpartner gerade auf den Fallschirmsprung vor. Der Profi ist gelassen und ruhig. Immerhin ist er schon oft genug mit dem Fallschirm abgesprungen. Auf die Kommentare der Zuschauer, die besagen, "runter kommen sie alle", kann er nur lächeln und betont: "Hier ist noch niemand abgestürzt".

Kein Wunder, denn Sicherheit geht beim Fallschirmspringen vor. Das beginnt schon beim akribischen Packen des Rucksacks, in dem sich der Fallschirm befindet. Die Leinen müssen exakt gewickelt und verpackt sein. Nur dann ist garantiert, dass sich der Fallschirm ordnungsgemäß öffnet. Sollte dabei ein Fehler gemacht werden, gibt es aber immer noch einen Reservefallschirm, erläutern die Experten. Der Springer trennt sich dann von seinem Hauptfallschirm und nutzt die Reserve.

Das Abkoppeln des Hauptfallschirms können Interessierte bereits am Boden üben. Sie können sich in ein Metallgerüst hängen und dann den Fallschirm ausklinken. Mit einem Ruck geht es dann etwas in die Tiefe. Wer das ausprobiert, ist erstmal erschrocken. "So geht uns selbst das auch, wenn wir es in der Luft machen müssen", erklären auch die Mitglieder des Meido Skydive.

Für die Mutigen wird es währenddessen in Meißendorf Ernst: sie besteigen das Flugzeug, setzen sich in einer vorgegeben Reihenfolge in dieses und schon geht es los Richtung Himmel. Auf 4000 Meter Höhe steigt die Maschine an diesem Tag auf. Dann erfolgt der Ausstieg und der Fall zum Boden. Dort angekommen sind alle beeindruckt und gleichzeitig voller Glückshormone. "Einmalig", ist das einzige Wort, das Winsens Bürgermeister Oelmann in dem Moment über die Lippen kommt. Ganz anders sieht es bei seiner Familie aus, die am Boden gewartet hat. Die ist glücklich, dass er unversehrt und gesund wieder am Boden angekommen ist.

Von Birgit Stephani

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