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Winsen "Die Vielfalt der Celler Museen ist enorm"
Celler Land Winsen "Die Vielfalt der Celler Museen ist enorm"
18:11 02.09.2018
Von Simon Ziegler
Zwölf Ausstellungshäuser machten beim Museumsmarkt mit. Quelle: David Borghoff
Winsen

Testballon für die Celler Museumslandschaft: Erstmals hat am Sonntag auf dem idyllischen Gelände des Winser Museumshofes ein Markt der Museen stattgefunden. Zwölf Ausstellungshäuser aus dem gesamten Kreis präsentierten sich den Besuchern – das Dorfmuseum Langlingen war genauso dabei wie die großen Celler Museen oder das Kloster Wienhausen.

Das Repertoire der Ausstellungsstücke und Aktionen war genauso vielfältig wie die hiesigen Kulturhäuser. "Wir zeigen Gegenstände aus der Celler Synagoge", sagte Michaela Engel-Matthiesen, die am Stand der Synagoge außerdem Info-Material für die Besucher bereit hielt. Ein paar Meter weiter war die Arno-Schmidt-Stiftung aus Bargfeld vertreten. Susanne Fischer und Nina Wittemer präsentierten Bücher des Autors, bei Spielen konnten Gäste das ein oder andere Werk von Arno Schmidt gewinnen. "Das ist eine gute Möglichkeit, uns dem Publikum zu präsentieren", sagte Fischer.

Viel zu sehen gab es beim Dorfmuseum Langlingen. Seile drehen, Sensen dengeln und Filzen stand auf dem Programm. "Die Vielfalt der Celler Museen ist enorm", sagte Hans-Heinrich Surborg vom Förderkreis Dorfmuseum. Der Museumsmarkt sei eine gute Idee, um auf die Kuturhäuser aufmerksam zu machen. Die Gastgeber des Museumshofes waren mit dem Spinn- und Webkreis vertreten. "Wir spinnen", sagte Beate Weigandt, schließlich sollen auch nachfolgende Generationen noch wissen, wie das alte Handwerk funktioniert.

Felicitas Bergner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Winser Heimatvereins, unterstrich die Bedeutung des Marktes. Es gehe darum, dass "breite Spektrum an Museen auf einem Fleck" zu zeigen: "Jede kann kommen und sich informieren – bei freiem Eintritt."

Allerdings kamen weniger Besucher als erhofft. Zum Auftritt des Winser Akkordeonvereins am Vormittag waren noch eine ganze Menge Besucher vor Ort, am frühen Nachmittag war es hingegen ziemlich ruhig auf dem Gelände. Die Veranstalter hofften, dass bis zum Abend noch ein Schwung an Gästen den Weg zum Ausstellungsgelände finden wird. Klar war aber, dass sich der Markt nicht als der ganz große Zuschauermagnet herausgestellt hat. Möglicherweise lag das auch daran, dass eine ganze Reihe an Veranstaltungen in Stadt und Kreis Celle um die Gunst des Publikums buhlten. Denkbar ist zudem, dass der Markt in Zukunft noch bekannter werden muss. "Es ist der erste Versuch", sagte Bergner.

Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Kinder. Auf unterhaltsame Weise wollten die Museumsmacher ihre Häuser präsentieren. Petra Brunswig aus Lachendorf kam mit ihren drei Enkelkindern. Auch Patentante Claudia Rothkögel aus Celle war dabei. "Ich gehe nicht so oft ins Museum", sagte sie, "dabei gibt es eigentlich eine ganze Menge zu sehen".

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