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Winsen Einblick in fremde Kulturen
Celler Land Winsen Einblick in fremde Kulturen
14:07 13.06.2010
In Winsen wurde jetzt das russische Neujahrsfest begangen. - Beim Tanz um den Weihnachtsbaum machten Väterchen Frost und seine Enkelin sowie alle Besucher des Multi-Kulti-Freundeskreises mit. Quelle: Lothar H. Bluhm
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Winsen (Aller)

„Snovemgodem!“ – Olga Schneider weiß es genau: Mit der Oktoberrevolution 1917 schloss sich Russland dem Gregorianischen Kalender an, um sich der Welt zu öffnen. Bis dahin galt der Julianische Kalender, der von Julius Caesar eingeführt war, und der das Neujahrsfest auf den 14. Januar fixiert. Mit „Snovemgodem“, einem guten neuen Jahr, stellte jetzt die Winserin Olga Schneider, die aus der russischen Stadt Omsk stammt, die Tradition des Neujahrsfestes ihrer Heimat im Multi-Kulti-Freundeskreis Winsen vor. Der russische Gemüsesalat Vinigret, Väterchen Frost „Ded Moroz“ und seine Enkelin „Sneguritschka“ sowie Gesang und Tanz durften nicht fehlen.

Mit dabei waren auch Kinder aus den dritten Klassen der Grundschule Am Amtshof, in denen die Vereinsvorsitzende Karina Ibrahimova während eines dreimonatigen Berufspraktikums Einblicke in andere Kulturen vermittelte. So schnippelten Dirk Müller und Jasmin Lehmann gemeinsam mit anderen fleißig Möhren, Kartoffeln und Rote Bete für den traditionellen Salat.

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„Das Zusammenkommen mit Einheimischen hilft den Ausländern bei der Integration“, ist sich Ursula Ostermann sicher.

Die gebürtige Chinesin Lei Engelhardt wohnt seit fünf Jahren in Winsen und stellte die Tradition aus China vor, die Jahre mit Tieren zu symbolisieren. So beginne nach dem Jahr des Ochsen im Februar das Jahr des Tigers.

Von Lothar H. Bluhm