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Winsen „Palais am Marktplatz“ nimmt weitere Hürde
Celler Land Winsen „Palais am Marktplatz“ nimmt weitere Hürde
18:19 18.03.2019
Von Oliver Gatz
Am Marktplatz in Winsen soll auf einer großen Freifläche ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, das "Palais" genannt wird. Quelle: Andreas Babel
Winsen

Die Gemeinde Winsen treibt die Planungen für das „Palais am Marktplatz“ voran. Der Bau- und Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit den entsprechenden Entwurf des Bebauungsplanes. Bedenken äußerte Horst Arndt (UWG), unter anderem wegen der möglichen Höhe des Gebäudes. Er enthielt sich als einziger bei der Abstimmung.

Laubbäume sollen gepflanzt werden

Das Vorhaben wurde im Dezember 2017 mit der Aufstellung des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht. Da baurechtlich ein beschleunigtes Verfahren möglich ist, entfällt die Umweltprüfung. Dennoch müssen Umweltbelange angemessen berücksichtigt werden. Das bedeutet: Zwei standortheimische Laubbäume sollen nach Angaben der Verwaltung gepflanzt werden. Die schalltechnische Untersuchung ergab, dass durch Verkehrslärm am Tag und in der Nacht „kein Immissionskonflikt“ zu erwarten ist. Die Festsetzung eines Mischgebiets in Hinblick auf Gewerbelärm wird von den Gutachtern ebenfalls als „konfliktfrei“ angesehen. Als nächster Schritt ist für die Dauer eines Monats die Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.

Radweg zum Küsterdamm nicht realisierbar

Im Ausschuss kam die Frage nach einem Fuß- und Radweg zum Küsterdamm auf. „Das ist nicht möglich“, sagte Bürgermeister Dirk Oelmann. „Wir haben Gespräche mit der Kirche geführt. Aber wir kommen an das Land nicht ran.“ Man habe auch Vorschläge für Ersatzflächen gemacht, fügte Benjamin von Ahlen, Fachdienstleiter Gemeindeplanung und Tiefbau, hinzu. „Wir haben uns dafür eingesetzt.“

Abstand von neun Metern zu Wohnhäusern

Der exklusive Bau ist als zweigeschossiges Gebäude mit einer maximalen Höhe von 13,5 Metern geplant. Im Erdgeschoss sind Gewerbe und Dienstleistungen vorgesehen, im Obergeschoss Wohnungen. Mit dem Gebäude soll der Marktplatz räumlich eingefasst werden. Um den Interessen der Anlieger am Küsterdamm Rechnung zu tragen, soll das Gebäude einen Abstand von neun Metern zu den Wohnhäusern haben. Im Herbst entscheidet der Gemeinderat über das Vorhaben.

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