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Winsen Beim Internet hakt es
Celler Land Winsen Beim Internet hakt es
09:39 22.02.2019
Von Simon Ziegler
Winsen

Die Gemeinde Winsen will sich als Wirtschaftsstandort breiter aufstellen. "Dafür brauchen wir ein Stimmungsbild der hier ansässigen Unternehmen", sagt Bürgermeister Dirk Oelmann. Er hat deshalb über die Wirtschaftsförderin eine Befragung der Unternehmen durchführen lassen. So will die Gemeinde herausfinden, wie verschiedene Standortfaktoren – Verkehrsanbindung, Internet, Zusammenarbeit mit Schulen – bewertet werden.

Über 500 Betriebe angeschrieben

Im Juli 2018 wurden 508 Unternehmen und Gewerbebetriebe angeschrieben. Nicht alle Briefe konnten zugestellt werden, teilweise existieren die Betriebe nicht mehr. Und natürlich hat sich nicht jedes Unternehmen an der Umfrage beteiligt. Aber: Knapp 90 Firmen beantworteten die Fragen. Das enstpreche einer Rücklaufquote von 20 Prozent, das Ergebnis sei repräsentativ, heißt es in dem Bericht, der am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss vorgestellt wurde.

77 Prozent bewerten Standort gut

"Als positiv zu betrachten ist, dass 77 Prozent der Betriebe, die an der Befragung teilgenommen haben, den Wirtschaftsstandort Winsen mit gut bewertet haben, 15 Prozent sogar mit sehr gut", sagt Oelmann. Besonders gut abgeschnitten hätten die Standortfaktoren "Schulische Grundversorgung", "Familienfreundlichkeit", "Wohn- und Lebensqualität, "Image der Gemeinde", "Nähe zu Hauptkunden" und "Unternehmensfreundlichkeit der Gemeindeverwaltung".

Bildungsangebote schneiden schlecht ab

Besonders schlecht abgeschlossen haben nach Angaben des Bürgermeisters die Faktoren "Weiter- und Ausbildungsangebote", Internetanbindung sowie der Komplex "Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte". Auch die Standortfaktoren "Verfügbarkeit von Gewerbeflächen", "Grund- und Gewerbesteuern" sowie das Feld "Wissensaustausch mit Unternehmen" wurden von mehr als 50 Prozent der Betriebe kritisch gesehen.

Politik und Verwaltung gefordert

"Die Schwachpunkte müssen minimiert werden", sagt Oelmann. Einige Prozesse seien bereits angeschoben worden, wie zum Beispiel der geplante Glasfaserausbau in vielen Gebieten der Gemeinde. Außerdem wird das Gewerbegebiet „Taube Bünte West“ erschlossen. "Auch einen regelmäßigen Austausch mit dem Gewerbeverein gibt es neuerdings, der nun halbjährlich stattfinden soll. Für die anderen Probleme müssen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Hier ist die Politik aber ebenso mit Ideen gefordert wie die Verwaltung", so der Bürgermeister.

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