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Winsen Startschuss für Winser Freizeitanlage
Celler Land Winsen Startschuss für Winser Freizeitanlage
17:18 17.01.2019
Von Simon Ziegler
Winsen

Es ist eines der größten und wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre in Winsen: Der Bau der neuen Sporthalle samt neuem Jugendzentrum. Am Donnerstag war Grundsteinlegung auf dem Areal an der Bannetzer Straße. Holger Lephold und Mark Carden von der Firma Goldbeck verbauten an einer Mauer des Gebäudes nach traditionellem Brauch eine Hülse mit der CZ vom gestrigen Tag, einer Geldmünze sowie Briefen und Fotos von Schülern. "Wir haben aufgeschrieben, wie wir uns die Schule in 60 Jahren vorstellen", sagte Schülersprecherin Ceylan Murat-Hesu.

Auf dem Baufeld hinter der Oberschule ist das Grundgerüst der neuen Halle bereits erkennbar. Riesige Bauteile lassen die Dimension der Halle erahnen. Ende des Jahres soll das Sieben-Millionen-Euro-Projekt fertig sein.

Ideen sind drei Jahrzehnte alt

"Hier nimmt etwas Gestalt an, was wir seit 30 Jahren in den Köpfen tragen. Ein lange gehegtes Projekt wird endlich wahr. Das ist historisch", fand Bürgermeister Dirk Oelmann große Worte. Aber es ist ja nicht falsch. Die neue Sporthalle ist der Startschuss für die Entwicklung des Freizeitareals hinter der Oberschule – mit Sportplätzen, einem Abenteuer-Spielplatz, Beachvolleyballfeldern und einem Streetsoccerfeld. Außerdem wird ein Busbahnhof für die Oberschule angelegt. "Am 31. Dezember soll von hier aus der Silvesterlauf starten. Das wird die erste Veranstaltung an der neuen Halle", machte er Druck in Richtung Baufirma.

Firma ist im Zeitplan

Doch die gab sich ganz entspannt. "Wir sind im Terminplan", erklärte Carsten Hense, Geschäftsbereichsleiter von dem Bielefelder Unternehmen. Die Firma wird nach dem Bau 20 Jahre lang für den Betrieb der Halle – Wartung, Instandhaltung und Energiemanagement – verantwortlich sein.

Kreisdezernent Reinhard Toboll beschäftigt sich bereits seit acht Jahren mit dem Bau der Halle, wie er gestern sagte. "Mit der Errichtung der Oberschule hat das Projekt natürlich an Fahrt aufgenommen", so Toboll. Der Landkreis Celle beteiligt sich in erheblichem Umfang am Bau der Halle, denn als Schulträger der Oberschule muss er auch für Sportmöglichkeiten der 1000-Schüler-Einrichtung sorgen. Das Vorhaben ist finanziell mit 7,12 Millionen Euro angesetzt. Davon entfallen etwa 5,7 Millionen Euro auf die Sporthalle und 1,4 Millionen auf das Jugendzentrum. 3,9 Millionen Euro kommen vom Landkreis Celle.

Freude bei der Oberschule

"Für uns ist es unheimlich wichtig und toll, dass direkt an der Schule eine große Turnhalle vorhanden ist. Die Kinder haben dann ihre eigene Halle", erklärte Schulleiter Bodo Theel.

Noch ist es allerdings nicht so weit. Bürgermeister Oelmann sagte gegenüber der CZ, dass die alte Halle an der Poststraße, die dem Aldi-Neubau weichen muss, bis April genutzt werden könne. Ab Mai dürfte es folglich zu Einschränkungen im Vereinssport kommen, schließlich steht dann vorübergehend nur noch die Wilfried-Hemme-Halle zur Verfügung. "Von Mai bis Dezember müssen wir überbrücken", so der Verwaltungschef. Angesichts der neuen Dreifeldhalle seien das aber "Luxusprobleme", sagte Oelmann.

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