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Winsen Junger Nachwuchs begeistert AVW beweist Mut und Können
Celler Land Winsen Junger Nachwuchs begeistert AVW beweist Mut und Können
13:22 13.06.2010
Bildunterschrift: Alle Aktiven des Vereins: - - in weiß: Erwachsenengruppe - - in schwarz: 1. Orchester - - in bunt: Smartiies (Kinderorchester) - - vorne liegend: Gunda Falke (Leitung Erwachsenengruppe und Kinderorchester) - - rechts: Dietmar Steinhaus (Leitung 1. Orchester und 1. musikalischer - Leiter) Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
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Winsen (Aller)

Schon zu Beginn des Jahreskonzertnachmittags erwartete die zahlreich erschienen Zuhörer eine Überraschung. Die jüngsten Spielerinnen des Akkordeonveieins Winsen (Aller) Johanna Frey und Carolin Schauer präsentierten den Titel „Mad World“. Nahezu professionell kann man ihren Auftritt nennen. Ihr Mut und ihre tolle Leistung wurden mit viel Beifall belohnt.

Einen musikalischen Abstecher machte die Erwachsenengruppe unter der Leitung von Gunda Falke, die nicht nur amerikanische Stücke darbot, sondern das Publikum auf eine große Reise mitnahm.

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Starke Nerven bewies David Albrecht, ebenfalls ein junger Spieler des Kinderorchesters. Er führte das Publikum mit seinem exzellenten Soloauftritt und dem Stück „Zigeunerkapelle“ in die Welt der Zigeuner.

Der Nachwuchs des AVW hielt aber noch eine Überraschung bereit. Neben dem Duett und dem Solo-Auftritt fand sich auch ein Sextett zusammen, welches aus Spielern des Kinderorchesters bestand. Der Funke sprang auf das Publikum über und so blieb eine Zugabe und viel Beifall nicht aus.

Es wurde Zeit für die zweite Hälfte des Konzertnachmittags und für den Auftritt des ersten Orchesters. Einfühlsam und doch kraftvoll boten die Spieler den Dire Straits-Song „Brothers in Arms“ und zeigten ruhiges aber auch energiegeladenes Spiel am Akkordeon. „Spiel mir das Lied vom Tod“ hieß es anschließend beim „Morricone Special“, welches trotz eher verregnetem Wetter eine amerikanische Western-Atmosphäre aufkommen ließ.

Der Flair der amerikanischen Marching-Bands marschierte mit dem Stück „Salut to Sousa“ in den Konzertsaal ein und ließ spätestens jetzt das amerikanische Lebensgefühl in allen Zuschauern aufkommen. Das Publikum dankte dieses mit anhaltendem Beifall und Zugaberufen, die das erste Orchester gerne erfüllte.

Von Franziska Schoo