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Winsen Vorkonfirmanden als Säleute
Celler Land Winsen Vorkonfirmanden als Säleute
15:42 06.05.2019
Winsen

Großes Hallo herrscht am Samstagmorgen in Winsen. Pastor Mirco Kühne, mehr als 40 Vorkonfirmanden und sechs Teamer ziehen mit Pflanzwerkzeugen und Harken „bewaffnet“ den Moorbruchsweg hinauf, wo sie an einem 1500 Quadratmeter großen, frisch gepflügten und von Jürgen Lindhorst Junior zur Verfügung gestellten Acker erwartet werden. Die Eheleute Ute und Dietmar Söhnholz aus Meißendorf, die als ausgewiesene Kartoffelexperten ihr Knowhow und auch die Pflanzkartoffeln mitgebracht haben, sowie weitere Helfer stehen parat, um die Jugendlichen in den Kartoffelanbau nach alter Art und Weise einzuweihen.

Blumenmischung „Imkerbund“ wird eingesät

Schnüre spannen, daran entlang Pflanzlöcher ausheben, Kartoffeln hineinlegen, Löcher schließen und die Reihe anhäufeln. Schnell wissen die Jugendlichen, wie es geht und arbeiten nun zügig Hand in Hand. Parallel dazu wird der Randstreifen geharkt und von Quecken befreit. Hier soll später die Blumenmischung „Imkerbund“ eingesät werden.

Pastor Mirco Kühne unterstützt das Projekt

Auch Jochen Köhler ist mit dabei, Gründungsmitglied des Winser Heimatvereins, der einst mit Pastor Stadie den Winser Kartoffelmarkt ins Leben rief. Er war es auch, der die Idee hatte, mit den Konfirman­den wie anno dazumal Kartoffeln zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten, um sie dann zum 25. Geburtstag des Marktes zu verkaufen. Pastor Mirco Kühne gefiel dieser Gedanke auf Anhieb.

Knollen werden nach Größe in zwei Körbe sortiert

Köhler hat eine genaue Vorstellung davon, wie die Ernte vonstatten gehen soll. „Die Knollen werden nach Größe in zwei Körbe sortiert und diese dann in Leinensäcke gefüllt. Wir werden versuchen, zur Ernte ein Gespann mit Pferd und Wagen zu bekommen, mit dem die Kartoffeln zur Kirche transportiert werden. Auch das Kartoffelfeuer darf nach der Ernte natürlich nicht fehlen.“ So malt er sich das Ganze aus.

Mit Jugendlichen Erntedank-Gottesdienst gestalten

Mirco Kühne freut sich schon darauf, mit den Jugendlichen den Erntedank-Gottesdienst zu gestalten. „Das Gleichnis vom Sämann versteht man doch gleich viel besser, wenn man selbst gesät und geerntet hat.“

Abwechslung zum Lernen in der Schule

Dass er mit dieser Einschätzung richtig liegt, zeigt der Beitrag von Alina: „Es ist toll, mal eine Abwechslung zum Lernen in der Schule und im Konfirmationsunterricht zu haben. Und man bekommt eine Vorstellung davon, was körperliche Arbeit eigentlich bedeutet.“ Lara und Finn gefällt, dass die ganze Gruppe an der Aktion beteiligt ist und ihren Beitrag leisten kann, „damit das Kartoffelfest schön wird.“

Doch ehe geerntet wird, gibt es noch viel zu tun. Regelmäßig muss das Unkraut entfernt werden – natürlich von Hand. Nach so viel Mühe und Hingabe werden die geernteten Knollen aber sicher besonders gut schmecken.

Von Kirsten Glatzer

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