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Winsen Ute Fink vermittelt fröhliches Singen
Celler Land Winsen Ute Fink vermittelt fröhliches Singen
14:39 13.06.2010
Von Karin Dröse
Ute Fink am Klavier gibt fachliche Anleitung und vermittelt Spaß am Singen. Quelle: nicht zugewiesen
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Winsen (Aller)

Die 47-Jährige hat „Die fröhlichen Finken“ im September 2008 gegründet. „Der Frühling hat sich eingestellt“, singen die Finken entsprechend der Jahreszeit. „Etwas hoch“ finden einige Sängerinnen. Kleine Probleme wie dieses werden schnell gelöst. Am PC werden die Noten etwas tiefer gesetzt und die Tonlage passt. Humor kommt in der Runde nicht zu kurz. Mit einen Gedicht von Goethe entlockt Ute Fink den Teilnehmern ein Lächeln und startet ein lustiges Rätselraten. So viel Humor trauen die Sängerinnen eher James Krüss oder Joachim Ringelnatz zu als Goethe. Mit einem Ohrwurm geht es weiter: „Mein kleiner grüner Kaktus“ sorgt erneut für Heiterkeit und beweist, dass Singen Spaß macht.

„Singen steigert das Wohlbefinden und hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, weil die psychische Widerstandskraft gestärkt und Stresshormone abgebaut werden. Singen lenkt von Kummer und Sorgen ab“, davon ist Ute Fink überzeugt.

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Sie sitzt am Klavier und begleitet die Sängerinnen und den einen Sänger, der sich in die Damenrunde gewagt hat. „Es wäre schöner, wenn es ein gemischter Chor wäre“, meint Dagmar Westphal. Ihren Lebensgefährten Heiner Schliemann hat sie davon überzeugt, dass Singen Spaß macht. „Musik ist gut für die Gesundheit“, meint er. „Singen fördert das Luftvolumen der Lunge und trägt deshalb zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei. Wir singen gerne, und zwar nicht nur freitags bei den ,Fröhlichen Finken’, sondern auch beim Wandern.“ Viel Freude am Singen hat auch die 83-jährige Hildegund Köditz. „Ich singe total gerne und bin von Anfang an dabei. Schön ist, dass wir auch Vorschläge machen können und schöne Lieder, die uns gut gefallen, eingeübt werden. Manchmal bringe ich auch Noten mit. Es macht richtig Spaß und ich bin fast immer dabei.“

„Wir sind kein Chor im üblichen Sinne mit festen Regeln, sondern der Spaß steht im Mittelpunkt. Wir erzählen viel und lassen das Singen mit einer Teezeit ausklingen. Wenn es mir einmal nicht so gut geht, komme ich durch das Singen schneller wieder raus aus dem Tief“, meint Ute Rauschenbach. „Dass das Singen nicht nur Spaß macht, sondern auch hilfreich in schwierigen Situationen ist, zeigt sich auch darin, dass immer neue Sängerinnen dazukommen“, so die 73-Jährige.

Gelegentlich sind die Finken bei Auftritten zu bewundern. Im Pflegeheim oder bei Veranstaltungen der katholischen Kirche sind sie zu hören. Im August steht ein Waldsingen auf dem Programm.

Infos über „Die fröhlichen Finken“ gibt es bei Chorleiterin Ute Fink, Lärchenpfad 8, Winsen, Telefonnummer (05143) 6661844.