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Winsen Winser Politik nimmt neues Baugebiet ins Visier
Celler Land Winsen Winser Politik nimmt neues Baugebiet ins Visier
05:42 22.05.2019
Von Simon Ziegler
Beim Waller Kreisel könnte ein neues Baugebiet geplant werden.
Winsen

Nach dem Aus für das Baugebiet am Moorbruchsweg kommt in Winsen ein alter Vorschlag neu auf den Tisch: ein Areal für Häuslebauer am Waller Kreisel. Die Politik scheint sich weitgehend einig zu sein. Sowohl die CDU als auch die Gruppe "Gemeinsam für Winsen" (GfW) aus SPD, Grünen und CDW favorisieren ein Neubaugebiet auf der Freifläche Richtung Walle.

Einigkeit in Lokalpolitik

Während die CDU sich schon seit Jahren für den Standort am Waller Kreisel einsetzt, ist nun auch die GfW-Gruppe umgeschwenkt. SPD, Grüne und CDW haben einen Antrag bei der Gemeinde eingereicht, ein neues Baugebiet gegenüber dem Wohngebiet „Hinteres Sandfeld“ zu erschließen. Hintergrund ist, dass sich die Pläne der Lindhorst-Gruppe für den Moorbruchsweg wegen der hohen Entwässerungskosten zerschlagen haben. "Wir brauchen im Kernort dringend eine Alternative", sagte SPD-Fraktionschefin Ina Boy.

Pläne für Neubaugebiet in Südwinsen

Die Pläne für das geplante Neubaugebiet in Südwinsen seien davon unberührt. „Nach wie vor hat Südwinsen oberste Priorität und unser Antrag ist nicht als Alternative zu diesem Baugebiet zu verstehen. Wir brauchen dringend Ersatz für das ursprünglich vorgesehene Baugebiet im Moorbruchsweg, denn Bauplätze sind rar und die Anfragen nach Bauland häufen sich“, ergänzte Robert Scheer von den Grünen.

Zwischen Waller Straße und Hasenmoorweg

Bei der CDU dürfte die GfW-Gruppe damit offene Türen einrennen. Die Christdemokraten haben in den vergangenen Jahren immer wieder auf diesen Standort hingewiesen, zuletzt hatte Florian Hemme im Bürgermeister-Wahlkampf das Areal als mögliches Neubaugebiet ins Spiel gebracht. Die CDU-Fraktion hat daher ebenfalls beantragt, ein Baugebiet zwischen Waller Straße und Hasenmoorweg zu planen. „Menschen aus Winsen müssen die Möglichkeit haben, in der Gemeinde bleiben zu können und Menschen von außerhalb müssen die Chance bekommen, sich hier ihren Lebensmittelpunkt zu schaffen“, sagte CDU-Fraktionschef Burkhard Hoppenstedt. Die Nachfrage sei da. So gebe es für das Baugebiet in Südwinsen deutlich mehr Interessenten als Grundstücke. "Dem müssen wir an anderer Stelle Rechnung tragen. Sollte das Baugebiet am Moorbruchsweg nun tatsächlich wegfallen, wird der Druck auf die freien Grundstücke in Winsen erheblich zunehmen“, so Hoppenstedt weiter.

CDU: Standort ist ideal

Aus CDU-Sicht ist der Standort am Waller Kreisel ideal. „Wir haben hier die Möglichkeit ein Baugebiet mit direktem Anschluss an die Landesstraße zu erschließen. Der Berufsverkehr könnte direkt auf die L298 abfließen“, erklärte Christian Peters (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses.

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