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Der Norden 175 Euro pro Einwohner: Geringste Corona-Hilfen im Vergleich
Der Norden

175 Euro pro Einwohner: Geringste Corona-Hilfen im Vergleich

16:41 27.05.2020
Eine Hand legt Geld in einen kleinen Weidenkorb. Foto: Henning Kaiser/dpa/Symbolbild Quelle: Henning Kaiser
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Bremen

Die Regierung in Hannover setzt für jeden Niedersachsen 175 Euro ein. Das geht aus einer aktuellen Auflistung des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein hervor. Nur das nördlichste Bundesland gibt mit 192 Euro je Einwohner ähnlich wenig aus. Bremen hat dagegen mit 1754 Euro je Einwohner die zweithöchsten Ausgaben hinter Bayern (3049 Euro).

Die meisten dieser coronabedingten Sonderausgaben werden von vielen Ländern über Kredite finanziert. Bei der Nettoneuverschuldung je Kopf liegen Bayern und Bremen ebenfalls an der Spitze, auch wenn Bayern 40 Milliarden Euro aufnimmt, Bremen dagegen 1,2 Milliarden Euro. Niedersachsen macht für jeden Einwohner 125 Euro neuer Schulden. Von 1,4 Milliarden Euro in einem Nachtragshaushalt werden 1,0 Milliarden Euro auf Pump aufgenommen. Allerdings zeichnet sich für das Land ein zweiter Nachtragshaushalt ab, der im Juni verabschiedet werden soll.

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Die Kreditaufnahme des Bundes liegt umgerechnet pro Einwohner bei 1876 Euro. Insgesamt stellen Bund und Länder wegen der Krise zusätzliche 342 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 75 Prozent (255,8 Milliarden Euro) auf den Bund und 25 Prozent (85,8 Milliarden Euro) auf die Länder.