Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Der Norden Althusmann und Lies reagieren positiv auf Klimapaket
Der Norden Althusmann und Lies reagieren positiv auf Klimapaket
17:50 09.10.2019
Olaf Lies (SPD), Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen. Foto: Christophe Gateau/dpa Quelle: Christophe Gateau
Berlin

«Jeder wird einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten, aber keiner wird überfordert», sagte Althusmann am Mittwoch in Hannover. Der große Gewinner sei die klimafreundliche Mobilität. «Wir werden einen besseren Schienenverkehr, dichtere Elektro-Ladeinfrastruktur und Busse und Lkw mit alternativen, klimafreundlichen Antrieben bekommen.»

Hier sei es gut, dass die Bundesregierung auf unterschiedliche Technologien setze und neben der Elektromobilität auch eine Strategie zur Nutzung von Wasserstoff vorantreiben wolle. Die große Herausforderung, sagte Althusmann, bleibe die Beschleunigung von Planungs- und Baumaßnahmen beim Schienenverkehr. «Hier wird sich zeigen, ob wir als Gesellschaft fit für die Zukunft sind.»

«Das Klimapaket ist ein Riesenschritt», reagierte auch Umweltminister Olaf Lies (SPD). Die CO2-Bepreisung sei mit zunächst zehn Euro allerdings zu gering und da müsse nachjustiert werden. Im Verkehrsbereich seien konsequente Investitionen in den öffentlichen Personennahverkehr erforderlich, insbesondere im ländlichen Raum, sagte Lies.

Das Kabinett in Berlin hatte das bis zuletzt umstrittene Klimapaket am Mittwoch verabschiedet. Dabei geht es zum einen um konkrete Vorhaben, mit denen Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030 erreichen will - das sogenannte Klimaschutzprogramm. Zum anderen legt die Regierung fest, wie die Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung umgesetzt und überwacht werden sollen.

Wittmund (dpa/lni) - Nach einem Fischsterben in zwei ostfriesischen Gewässern haben Helfer rund 7,5 Zentner - umgerechnet etwa 375 Kilogramm - tote Fische geborgen.

09.10.2019

Hannover (dpa/lni) - Der Ausbau der Bahnstrecke von Bremen nach Groningen wird von der Europäischen Union mit 12,7 Millionen Euro gefördert.

09.10.2019

Trier (dpa/lrs) - Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen im sogenannten VW-Abgasskandal endet nach einem Urteil des Landgerichts Trier nicht zwingend Ende 2019. «Eine problematische und ungeklärte Rechtslage» könne den Verjährungsbeginn hinausschieben, urteilten die Richter nach Mitteilung des Gerichts vom Mittwoch.

09.10.2019