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Der Norden Benno Möhlmann: «Werder hilft nur noch ein Wunder»
Der Norden

Benno Möhlmann: «Werder hilft nur noch ein Wunder»

06:00 26.06.2020
Benno Möhlmann geht durch das Stadion. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild Quelle: Peter Endig
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Heidenheim an der Brenz

Vor den entscheidenden Tagen dieser Saison sprach der 65-Jährige mit der Deutschen Presse-Agentur über die Aussichten seiner Ex-Clubs im Auf- und Abstiegskampf.

Über Werder Bremen:

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«Werder ist immer noch der Verein, der mir am meisten am Herzen liegt. Also gehöre ich zu denen, die weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Vor ein paar Wochen habe ich gehofft, dass sie sogar noch Viertletzter werden können. Aber mittlerweile haben sie alles aus der Hand gegeben. Man kann nicht einmal sicher sein, dass sie überhaupt das letzte Spiel gewinnen. Vielleicht hilft ihnen, dass Fortuna Düsseldorf in den letzten Wochen immer die bessere Ausgangsposition hatte, sehr häufig am Limit spielte - und es trotzdem noch nicht geschafft hat. Das ist vom Kopf her nicht leicht. Aber Werder ist jetzt in einer Situation, in der nur noch ein Wunder hilft.»

Über den Hamburger SV:

«Der HSV hat trotz der Niederlage in Heidenheim immer noch eine Chance auf die Relegation. Sie sind darauf angewiesen, dass Bielefeld ihnen hilft. Aber das ist eine realistische Option, nicht nur eine theoretische. Dass Bielefeld bereits als Aufsteiger feststeht, muss kein Nachteil sein. Es gibt Mannschaften, die in so einer Situation alles laufen lassen. Es gibt aber auch Mannschaften, die mit dieser Lockerheit gut umgehen können. Dass er sich vor dem letzten Spieltag überhaupt in dieser Situation befindet, ist für den HSV tragisch. So spät noch ein entscheidendes Gegentor zu kassieren, ist zuletzt einfach zu oft passiert. Heidenheim wusste das genau.»

Über Eintracht Braunschweig:

«Das sieht sehr gut aus. Braunschweig ist für mich ein sicherer Aufstiegskandidat. Sie kommen mit den Bedingungen der Corona-Zeit gut zurecht. Denn sie haben für die 3. Liga einen Kader mit sehr guten Einzelspielern. Und dazu noch einen Kader, der so groß ist, dass sie viel wechseln und Spieler schonen können, ohne an Qualität zu verlieren. Dazu haben sie sich zuletzt viel Selbstvertrauen geholt.»