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Der Norden Deutsche Häfen müssen harten Brexit nicht fürchten
Der Norden Deutsche Häfen müssen harten Brexit nicht fürchten
15:51 22.08.2019
Containerschiffe werden im Hafen im Licht der untergehenden Sonne abgefertigt. Foto: Axel Heimken/Archiv Quelle: Axel Heimken
Hamburg

Osnabrück/Bremerhaven/Hamburg (dpa/lno) - Die deutschen Häfen sehen sich für einen möglichen harten Brexit Ende Oktober gut gerüstet. «Das Personal vor Ort ist entsprechend geschult. Es wurden Pufferflächen geschaffen. Wenn es einen Rückstau von Waren geben sollte, hätten wir keine Probleme, dies abzufangen», sagte der Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, Timo Schön, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag).

Im größten deutschen Hafen, in Hamburg, sehen sich die Umschlagunternehmen und der Zoll nicht vor übergroße Probleme gestellt, auch wenn es Unwägbarkeiten geben. Das britische Aufkommen mache nur 3,1 Prozent des gesamten Hafenumschlags aus. Davon entfalle ein beträchtlicher Teil auf Leercontainer. Beladen gingen jährlich rund 30 000 Standardcontainer (TEU) in beide Richtungen auf die Reise, das wären rein statistisch etwa 82 zusätzlich abzufertigende Container pro Tag. «Das ist in den Zollabfertigungen im täglichen Ablauf des Hamburger Hafens machbar», erwartet die Leitung des Zolls. Großbritannien steht unter den Handelspartnern des Hamburger Hafens beim Containerumschlag auf Platz 14.

Auch Bremerhaven erwartet keine dramatischen Auswirkungen. Der Umschlag von Autos nach Großbritannien gehe vor allem über Zeebrügge, sagte Bremenports-Sprecher Holger Bruns. Jährlich werden in Bremerhaven rund 2,3 Millionen Autos umgeschlagen. Am Gesamtumschlag habe Großbritannien einen Anteil von zwei Prozent und stehe damit auf Platz 15.

In Niedersachsen werden neun Häfen von der Universalhafengruppe betrieben: Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven. Sie schlagen insgesamt weniger Güter um als Hamburg oder Bremen.

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