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Der Norden Falsche Polizisten sollen 700 000 Euro erbeutet haben
Der Norden Falsche Polizisten sollen 700 000 Euro erbeutet haben
06:00 03.12.2019
Ein Beamter trägt die Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa Quelle: Hauke-Christian Dittrich

Seit Juni wird deswegen im Landgericht Hannover gegen sechs Männer und eine Frau verhandelt, am Dienstag (14.00 Uhr) soll das Urteil gesprochen werden.

Die Masche der Bande war immer dieselbe. Ein Täter rief die Opfer mit einer manipulierten Telefonnummer vermutlich aus der Türkei an. Mit erfundenen Einbrechergeschichten wurden die Senioren dazu bewegt, Geld oder Schmuck zur Abholung durch die Polizei in der Nähe ihrer Haustüren abzulegen. Weil die Drahtzieher ihre Telefonnummer manipulierten, wurde im Display der Opfer eine Rufnummer der örtlichen Polizei angezeigt. Die 22 angeklagten Taten sollen sich zwischen Mai 2017 und September 2018 ereignet haben.

In einem Fall ließ sich ein Mann in Hameln 40 000 Euro von seinem Konto auszahlen und hinterlegte darüber hinaus noch zwei Goldbarren zur Abholung an seinem Hintereingang. Der Gesamtschaden allein dieses Opfers betrug 130 000 Euro. Die Staatsanwaltschaft legt den Angeklagten banden- und gewerbsmäßigen Betrug zur Last.

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Hannover (dpa) - Die Tarifverhandlungen für rund 20 000 Ärzte in 23 Unikliniken werden heute (14.00 Uhr) in Hannover fortgesetzt.

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