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Der Norden Gedenkfeier erinnert an Unglück bei Bombenentschärfung
Der Norden

Gedenkfeier erinnert an Unglück bei Bombenentschärfung

15:41 01.06.2020
Eine Gedenktafel in der Sparkassen-Arena erinnert an die verstorbenen Sprengmeister. Foto: Swen Pförtner/dpa Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Damals starben drei Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, als sie bei einem Routineeinsatz einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich machen wollten. Sechs weitere Mitarbeiter wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Am Sonntag wurde am Unglücksort ein Kranz niedergelegt. Thomas Bleicher, der damals wie heute der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes war, sagte: «Der 1. Juni 2010 wird für uns ein stets präsenter Schicksalsschlag bleiben, der uns auch heute bei jedem Einsatz begleitet.»

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An diesem Tag seien in Oldenburg und Tettenborn bei Bad Sachsa bereits zwei Einsätze erfolgreich absolviert worden, bevor es am Abend in Göttingen bei den Vorbereitungsarbeiten zur Entschärfung zu einer Detonation gekommen sei.

Auch mehr als 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden noch immer Blindgänger entdeckt und entschärft. In Niedersachsen kümmern sich derzeit rund 45 Mitarbeiter beim Kampfmittelbeseitigungsdienst darum. Mit Hilfe von Luftaufnahmen aus der damaligen Zeit wird auch nach weiteren Blindgängern gesucht.