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Der Norden Wellbrock vermisst hochkarätige Wettkämpfe
Der Norden

Wellbrock vermisst hochkarätige Wettkämpfe

11:41 30.06.2020
Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock sehnt sich nach stark besetzten Wettkämpfen. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild Quelle: Bernd Thissen
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Gwangju

Trotz der Absage der Olympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio hält er an seinen großen Zielen fest. «Ich kann mich natürlich jeden Tag mit meinen Jungs in der Trainingsgruppe messen, aber auf Dauer wird es ein bisschen langweilig», sagte Wellbrock der «Magdeburger Volksstimme» (Dienstag). Aktuell bleibt nur: «Den Fokus behalten, im Training bleiben. Und im nächsten Jahr die Leistung zeigen, die ich 2019 gezeigt habe und die ich in diesem Jahr gezeigt hätte.»

Der 22-Jährige, der 2019 bei der WM in Gwangju über 1500 Meter im Becken und zehn Kilometer im Freiwasser gewann, gehört auch bei den geplanten Spielen 2021 in Tokio zu den Topfavoriten. Auf das große Ziel hat der gebürtige Bremer alles ausgerichtet. Aktuell muss er aber «vernünftig und geduldig» bleiben. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) sucht noch nach einem Termin für die nationalen Titelkämpfe, wann es wieder internationale Wettkämpfe gibt, ist noch unklar.

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Mit seinen Konkurrenten wie Gregorio Platrinieri aus Italien, Michailo Romantschuk aus der Ukraine oder Henrik Christiansen aus Norwegen ist der Schützling von Teamchef Bernd Berkhahn mittlerweile freundschaftlich verbunden. «Natürlich sind wir alle Einzelsportler. Aber dieses positive Miteinander ist eine Seite am Sport, die ich sehr schätze. Und gerade zu Beginn der Corona-Krise haben wir uns oft ausgetauscht», sagte Wellbrock.

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