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Der Norden Wolfsburgs Sportdirektor Kellermann lobt Hygienekonzept
Der Norden

Wolfsburgs Sportdirektor Kellermann lobt Hygienekonzept

11:41 30.06.2020
Ralf Kellermann steht vor einem Spiel am Spielfeldrand. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild Quelle: Marcel Kusch
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«Das Konzept hat zu 100 Prozent funktioniert. Gewöhnen will man sich daran aber nicht. Es ist eine ganz spezielle Situation für die Spielerinnen, im leeren Stadion zu spielen und aufgrund der Hygienemaßnahmen auch privat auf Dinge zu verzichten. Aber es ist ganz klar, es ging nicht anders. Daher gilt mein allergrößter Respekt allen Beteiligten und wie sie die gesamte Situation umgesetzt haben. Das war beeindruckend», sagte Kellermann im Gespräch mit «dfb.de».

Weil die Bundesliga weiterspielen konnte, habe sie einen großen Schritt nach vorn gemacht. «Man hatte das Gefühl, in Deutschland eventuell den Anschluss verpasst zu haben, weil die großen Clubs im Ausland Vollgas geben. Die letzten Monate mit uns als einziger Topliga, die weitergespielt hat, sollten uns für die kommenden Jahre Auftrieb geben», sagte Kellermann und begründete seine Ansicht mit dem internationalen Zuspruch. «Die internationale Vermarktung der Spiele hat gezeigt, dass die Frauenfußballfans in ganz Europa Lust haben, Frauenfußball zu sehen. Das bringt uns einen Schritt nach vorne», bemerkte der langjährige Erfolgstrainer des VfL.

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Kellermann bedankte sich zudem bei DFB und DFL. «Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim DFB haben eine Menge geleistet, viel Herzblut investiert, dass wir die Situation so haben, wie sie jetzt ist. Es hat sich gezeigt, dass wir einen starken Verband haben, der für uns gekämpft hat. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch noch bei der DFL bedanken: Ohne die Finanzspritze der vier Champions-League-Teilnehmer wäre eine Fortsetzung der Frauen-Bundesliga nicht möglich gewesen», sagte der VfL-Sportdirektor.

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