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Mittendrin Celler über 100 Mal an der Nadel
Mehr Mittendrin Celler über 100 Mal an der Nadel
19:00 13.06.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Garßen

Von der Prozedur merkt der Wathlinger nach all der Zeit nichts mehr. Anfang der 70er Jahre fing er einst bei der Bundeswehr mit dem Blutspenden an. "Damals bin ich einem Spendenaufruf gefolgt und ins Krankenhaus gegangen. Dort hab ich dann von Mann zu Mann gespendet", erinnert sich der 68-Jährige. Seitdem war er jährlich beim Spenden – mittlerweile über 100 Mal.

Der Wietzer Armin Daum wurde erst kürzlich für seine 175. Spende gewürdigt. Der 68-Jährige ist seit den 50er Jahren dabei, fing damals ebenfalls bei der Bundeswehr damit an. "Von da an bin ich regelmäßig zweimal im Jahr nach Wietze zum Spenden gegangen. Später habe ich dann auch die anderen Orte aufgesucht", sagt Daum. So konnte er nicht nur anderen Menschen helfen, sondern nebenbei auch sein Blut untersuchen lassen. Außerdem sei ein Blutspenderausweis empfehlenswert, wenn man einen Führerschein habe. "Wenn ein Unfall passieren sollte, wissen die Sanitäter sofort, welche Blutgruppe man hat", so Daum.

Für Seifert ergibt sich aus dem Spenden noch ein weiterer Vorteil. "Seit zehn Jahren gehe ich regelmäßig nach Garßen zum Spenden, weil es mir dort besser gefällt. Dort kann ich dann auch immer meine Tochter besuchen, die dort wohnt", erzählt der Wathlinger. Er animiere auch Freunde und Verwandte zum Spenden – sein Cousin war ebenfalls über 100 Mal beim Deutschen Roten Kreuz. "Wir sind fleißige Blutspender", sagt Seifert nicht ohne stolz.

Auffällig sei bei den Terminen allerdings, dass die meisten über 40 Jahre sind. "Die Jugend spendet nicht mehr so viel, wie früher. Vielleicht haben sie Angst", mutmaßt Seifert.

Nicht nur die Altersverteilung der Spender, sondern auch der Fragebogen hat sich über die Jahre verändert. "Der Bogen ist umfangreicher geworden – von etwa einer Seite auf dreieinhalb. Das finde ich aber nicht verkehrt, dass mehr Dinge angesprochen werden", so Daum. Probleme hatte er nach dem Blutspenden eigentlich nie. Doch seit einigen Jahren ist die Vene seines einen Armes etwas schlechter zu erreichen. "Aber ein paar Jahre werde ich wohl noch machen. Solange ich Spenden kann, spende ich auch." (als)

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