Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Mittendrin Erfolgreicher Vorsitzender
Mehr Mittendrin Erfolgreicher Vorsitzender
14:25 13.06.2010
Anzeige
Hermannsburg

„Als ich zum Vorsitzenden gewählt wurde, gehörten der ortsgruppe rund 250 Mitglieder an, rechnet Plichta vor, „jetzt sist die Zhal auf 427 angestigen“. Sogar ein Kegelverein trat geschlossen in den Sozialverband ein, berichtet Plichta. Er führt dem regen Zuspruch auf die persönliche Anprache zurück. „Ich bin eben in Hermannsburg bekannt“, nennt er einen Grund. Das ist verständlich, denn seit zwei Jahrzehnten wohnt er in Hermannsburg. GDabei ist er kein Heidjer, denn geboren wurde Rüdiger Plichta 1939 in Treuenbriezen, rund 60 Kilometer südlich von Berlin gelegen. Seine Familie ist 1957 aus der DDR in den wWesten geflüchtet. Gelernt hat Rüdiger Plichta Bäcker, ging jedoch 1962 zur Bundeswehr und verpflichtete sich für zwei Jahre. Sein Standort war Celle-Wietzenbruch. Seine Frau war an der dortigen Johanneskirche Küsterin. So kam er in engen Kontakt zur Kirche und war nach dem Ausscheiden aus der truppe 30 Jahre lang beim Kirchenkreisamt in Celle angestellt.

1987 starb seine Frau, Rüdiger Plichta blieb der Kirche, ganz besonders aber der Sozialarbeit verbunden. Er trat in den damaligen „Reichsbund der Kriegsopfer und -hinterbliebenen“ ein, der im Jahr 1999 seinen Namen in „Sozialverband“ änderte. Heute ist der SoVD die sozialpolitische Interessenvertretung der Rentner, Patienten, Pflegebedürftigen und behinderten Menschen. „Unsre Aufgaben bestehen in erster Linie in Beratung“, erläutert der Hermannsburger Vorsitzende, „wir beraten in allen Sozialbereichen, also in Rentenfragen, helfen Schwerbehinderten, geben Hilfestellung beim Stellen von Kuranträgen“, umreißt Plichta den Kernbereich der Tätigkeit. Als Ortgruppenvorsitzender obliegt ihm zusätzlich noch das Organsieren von Reisen und Festen. Gerade die sind ein unverrückbarer Bestandteil der Arbeit des Sozialverbandes. Dafür hat Plichta das richtige Anwesen. Auf dem Hof steht ein großes schunenähnliches Gebäude. Darin hat er in Eigenregie eine großen Raum mit einer soliden Theke eingerichtet. . Insgesamt, so Plichta, werden hier das Frühlingsfest, das Sommer- sowie das Oktoberfest gefeiert. „Unser Frühlingsfest war im April. Es kamen weit über 100 Mitglieder“, freut sich Plichta über den Zuspruch. Bei Erbsensuppe mit erichlich Bockwurst und Musik gab´s ein allgemeines gemütliches Beisammensein. Als nächstes bereitet Rüdiger Plichta das Sommetrefest vor. Es wird am 14. Juli stattfinden. Dann wird auch das 60-jährige Bestehen der Ortsgrppe Hermannsburg begangen.

Anzeige

Rüdiger Plichta gibt unumwunden zu, dass seine Frau, eine gebürtige Hermannsburgerin, ihm hilfreich zur Seite steht. „Sonst würde es nicht gehen“, stellt er heraus. Er selobst hat Freude an seiner Tätigkeit und will noch ein wneig länger als Vorsitzender tätig bleiben. Natürlich nur, wenn die Mitglieder ihn wieder in diese Amt wählen. Aber warum sollten sie nicht? Plichta sagt, es gäbe der Ortsgruppe Hermannsburg keine Probleme. So positiv können wohl nur wenige Vorsitzende über ihre Gemeinschaft urteilen.

Von Udo Genth