Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Spot(t) Backup
Mehr Spot(t) Backup
13:42 18.01.2018
Von Dagny Siebke
Celle Stadt

Dazu verschob ich diverse Sicherungskopien auf Sticks, Dropboxen und Datenclouds. Schließlich sollte kein Hausarbeitsentwurf, kein Foto und kein Musikstück verloren gehen, schon gar nicht bei fünf Umzügen. Seit einer gewissen Zeit habe ich das Gefühl, endlich irgendwo anzukommen. Bereits ein Jahr nach dem letzten großen Umzug hatte ich das Bedürfnis, die letzten beiden Kisten auszupacken. Damit stieg auch das Gefühl in mir hoch, wie schön es doch wäre, eine geordnete Struktur auf dem Rechner nach Jahreszahlen zu haben. So bin ich seit einigen Tagen damit beschäftigt, etliche Ordner namens "Desktop", "Best of", "alte Festplatte", "Pictures" oder wahlweise auch "Bilder" zu durchforsten. Und immer wenn ich denke, beim letzten Ordner angekommen zu sein, eröffnet sich eine völlig neue Welt aus einer anderen Zeit. Nun soll Schluss sein mit dem Kopierwahnsinn. Der PC übernimmt das automatische Backup, und plötzlich ist auch die Festplatte um Hunderte Gigabyte leichter.

Spot(t) Celle Stadt - Fortschritt

„Das ist doch nicht dein Ernst“, sagt mein bester Freund Maxi. Sein Blick gilt dem Handy in meiner Hand, auf dem ich gerade Whatsapp aufgerufen habe. Der Bildschirm ist übersät mit blauen Punkten, die mich daran erinnern, welche Nachrichten bisher unbeantwortet geblieben sind – die älteste ist von Ende November.

Audrey-Lynn Struck 17.01.2018
Spot(t) Celle Stadt - Genderix

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“ Nach diesem verkürzten Zitat von Karl Marx versuchen Gutmenschen und Genderexperten seit ein paar Jahren ihre Mitmenschen zu einem politisch korrekten Umgang mit der deutschen Sprache zu erziehen. Das leuchtet irgendwie ein: Jemand, der sagt: „Halt die Fresse“, ist garantiert anders drauf als jemand, der einen freundlich auffordert, jetzt doch bitte mal still zu sein.

Gunther Meinrenken 16.01.2018
Spot(t) Celle Stadt - Servus

Am Tegernsee, im tiefsten Bayern also, steht ein Schild, das Besucher auf die „Tschüs-freie Zone“ hinweist. Norddeutsche dürfen sich angesprochen fühlen. Wer Tschüs sagt, ist eher nicht so gern gesehen.

Simon Ziegler 15.01.2018