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Spot(t) Genderix
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12:58 16.01.2018
Von Gunther Meinrenken
Celle Stadt

So wurden zum Beispiel aus Studenten zunächst StudentInnen, dann Student*innen oder Student_innen und letztlich Studierende, bis das ganze in dem Vorschlag mündete, „Studierx“ zu schreiben, um die Nennung nur eines Geschlechts aus dem Sprachgebrauch zu tilgen. Seit viele Menschen aus fremden Ländern bei uns Schutz suchen, haben die Sprachakrobatierenden ein neues Feld entdeckt: Aus Flüchtlingen wurden Geflüchtete, eine Sprachregelung, der sich sogar der Celler Kreistag angeschlossen hat. Während viele nicht so bewusst lebende Deutschx sich fragen, wo denn da der große Unterschied liegen soll, heißt es zur Begründung, dass Flüchtling so abschätzig klinge – wie etwa Fiesling oder Feigling. Spätestens an dieser Stelle fängt mein Hirn an, Karussell zu fahren, und ich überlege, ob ich meine Frau noch Liebling nennen darf. „Ist das nicht viel zu positiv besetzt? Muss es nicht eher Geliebtete heißen?“, fragt sich Ihr Schreiberling, äh, Ihr Schreibender oder Schreibx Gunther Meinrenken.

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