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Spot(t) Bielefeld nimmt's mit Humor
Mehr Spot(t) Bielefeld nimmt's mit Humor
17:44 19.09.2019
Von Dagny Siebke
Pit Clausen (l), Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld und Achim Held (r) aus Kiel, "Schöpfer" der "Bielefeld-Verschwörung, präsentieren den 600 Kilo schweren Findling als Denkmal für die Bielefeld-Verschwörung. Bis zum 4. September konnten „Beweise“ eingeschickt werden, die zeigen sollen, dass es Bielefeld gar nicht gibt. Die Bielefelder Marketing-Abteilung will damit der hartnäckigen Verschwörungstheorie um ihre Stadt ein Ende setzen.  Quelle: David Inderlied
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Celle vermarktet sich als "Best Christmas City". Hannover will Vorreiter für gendergerechte Sprache sein. Und Bielefeld versucht mit Humor auf sich aufmerksam zu machen. "Bielefeld? Das gibt's doch gar nicht" war auch bei mir der Running Gag auf Studentenpartys.

Dabei hat Bielefeld eine U-Bahn, gilt als Deutschlands Soziologen-Hochburg und ist Heimatstadt von Schriftsteller Bernhard Schlink. Mit einem kuriosen Wettbewerb feierte die Stadt den 25. Geburtstag der Bielefeld-Verschwörung. Eine Million Euro sollte derjenige erhalten, der einen Beweis für die Nichtexistenz Bielefelds liefert. Dr. Oetker legte noch eine Million Puddingtütchen und Ritex eine Million Kondome obendrauf.

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2000 Menschen wollten den ultimativen Beweis liefern. So mancher versuchte die Nichtexistenz mathematisch oder mit der Quantenphysik zu erklären, einer verwies auf die fehlende Gründungsurkunde der Stadt. Im Internet wurde auch spekuliert, Bielefeld gebe es nicht, weil man dort keinen Empfang habe und die Gewitter immer an der Stadt vorbeizögen. Es könne auch deshalb nicht existieren, weil es bis heute kein Kaufangebot von US-Präsident Donald Trump gebe.

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