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Vereine 50 Jahre Judo in Beedenbostel
Mehr Vereine 50 Jahre Judo in Beedenbostel
22:03 27.01.2020
Fröhliche Gesichter gab es in allen Altersklassen bei der 50-Jahr-Feier der Judosparte in Beedenbostel.
Beedenbostel

Als erster Trainer startete Mr. Cearns, damaliger Angehöriger der britischen Streitkräfte. Trainingsstätte war das Vereinsheim in Beedenbostel. Ende vergangenen Jahres feierte die Judosparte nun ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hatten sich die Trainer und älteren Judoka ein buntes Programm für den Tag überlegt, das Verein und Sparte widerspiegeln sollte. Eingeladen wurde vereinsintern zu verschiedenen Aktionen des Breiten- und Wettkampfsportes.

Judo-Safari als Hauptprogramm

Nach der Begrüßung durch den Spartenleiter Peter Schulze fand eine Erwärmung durch die Assistenztrainer Paul Schulze und Nico Gerber statt. Besonders schön und ein ungewöhnlicher Anblick war die Vermischung aller Alters- und Trainingsgruppen. Anschließend begann das Hauptprogramm des Tages: die Judo-Safari für die Judoka bis 11 Jahre und der Judo-Pentathlon für die 12- bis 16-Jährigen.

Sowohl Judo-Safari als auch Judo-Pentathlon fordern die Kinder nicht nur in judospezifischen Disziplinen, sondern zusätzlich in leichtathletischen wie Standweitsprung oder Medizinballweitwurf. Zusätzlich mussten alle Teilnehmer eine Kreativaufgabe zum Thema Judowerte absolvieren.

Pendellauf auf dem Parcours

Das absolute Highlight der Judo-Safari war jedoch der Pendellauf, „weil man sich direkt mit den anderen messen konnte“, so ein Teilnehmer. Die Judoka des Pentathlons favorisierten hingegen die Übung „Judowirbel“. Teilweise artistisch versuchten sie sich dabei durch einen vorher festgelegten Parcours zu winden, um als Schnellster ans Ziel zu kommen.

Anschließend stand die gemeinsame Trainingseinheit auf dem Plan, für die sogar Eltern ihre alten Anzüge aus dem Schrank holten, um mit ihren Kindern auf der Matte zu stehen. Von Weißgurt bis Schwarzgurt im Alter von 6 bis 40 Jahren rollten sich die Judoka zunächst ein und bereiteten sich dann durch technische Übungen auf das anschließend stattfindende Vereinsturnier vor.

Freundlich begrüßt wurde auch Vereinsvorstand Ute Kisser, die sich von der starken Jugendarbeit, die die Judosparte leistet, begeistert zeigte.

Eltern organisieren buntes Buffet

Zwischendurch stärkten sich alle mit Köstlichkeiten vom bunten Buffet, für das an dieser Stelle noch einmal herzlicher Dank an die fleißigen Eltern geht, die dieses organisierten und auch beim späteren Abbau tatkräftig zur Hand gingen.

Das Vereinsturnier war gleichzeitig Bestandteil der Judo-Safari und des Judo-Pentathlons und machte für kurze Zeit aus Übungspartnern Gegnern. In acht nach Gewichtsklassen eingeteilten Pools kämpften die Judoka um die Platzierungen und damit Pokale und Medaillen Die schönste Technik und der schnellste Ippon wurden ebenfalls prämiert, herzlichen Glückwunsch an Arianne Menzel, Maxim Simon und Adrian Kutscher. Am Ende des Tages gab es trotzdem nur Gewinner, denn alle hatten viel Spaß und konnten mit ihren Leistungen und dem vorangegangenen Judo-Jahr sehr zufrieden sein.

Die Trainer und Betreuer blickten ebenfalls mit großer Freude auf den Jubiläumstag und das vergangene Jahr zurück und freuen sich auf 2020.

Der MTV Beedenbostel nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil, bis hin zu Norddeutschen Meisterschaften. Aber auch im Breitensport bietet der MTV verschiedene Aktionen des Deutschen Judo-Bundes an.

Bei den Judoka des MTV Beedenbostel ist jeder Interessierte willkommen, egal ob als Breiten- oder Wettkampfsportler. Die Erwachsenen und Fortgeschrittenen trainieren immer montags von 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Die Anfänger trainieren immer mittwochs von 17 Uhr bis 18.30 Uhr, die Jugendlichen von 18.30 bis 20 Uhr in derselben Halle.

Von Günter Harms

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