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Vereine Freundeskreis zu Gast bei bei Ludwig Güttler
Mehr Vereine Freundeskreis zu Gast bei bei Ludwig Güttler
15:06 29.01.2019
Markuskirche Hannover Quelle: Manfred Busch
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Celle

Sigrid Kühnemann, Vorsitzende des Freundeskreises Celle zur Förderung der Frauenkirche Dresden und Organisatorin der Festspiele „Sachsens Glanz im Celler Land“, rief und die Güttler-Fans aus Celle und Umgebung kamen wieder. Mit dem Bus ging es zum Konzert „Festliches Barock“ in der Markuskirche zu Hannover mit Ludwig Güttler und dem Leipziger Bach Collegium. Das Leipziger Bach-Collegium war 1976 auf Anregung von Ludwig Güttler gegründet worden, um eine spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege zu schließen.

Die Gestaltung des Programms spiegelte die musikalische Vielfalt dieser Epoche wider. Neben bekannten barocken Komponisten wie Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi oder Johann Sebastian Bach, wurden auch Werke von Gottfried Finger, Johann Joachim Quantz, Alessandro Poglietti, Tomaso Albinoni und Johann Christian Bach aufgeführt. Ludwig Güttler und seine Musiker liefen dabei zu Hochform auf.

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Gerade im ersten Stück, der „Sonate Nr. 2 C-Dur für Trompete, Oboe, Violine und Basso continuo“ wurde das im Zusammenspiel von Trompete und Oboe besonders deutlich. Das charakteristische Wechselspiel setzten Ludwig Güttler an der Trompete und Bernd Schober an der Oboe meisterhaft um. Der Basso continuo, gespielt von Friedrich Kircheis am Cembalo und Slawomir Rozlach am Kontrabass, unterstützte die Melodiestimmen gekonnt.

In dem von Johann Christian Bach komponierten „Quintett G-Dur für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und basso continuo“ zeigte sich wiederum das meisterliche Zusammenspiel von Oboe und Flöte, letztere gespielt von Karl-Heinz Passin.

In Johann Joachim Quantz‘ „Concerto Es-Dur für Corno da caccia, Oboe, Violine und Basso continuo“ glänzte Ludwig Güttler mit dem von ihm wiederentdeckten und gern gespielten Corno da caccia. Güttler hat an der Neuentwicklung dieses in Vergessenheit geratenen Instrumentes aus der Gruppe der Horninstrumente maßgeblich mitgewirkt und setzt es in seinen Konzerten zu recht gerne ein. Er verstand es auch dieses Mal, das zuweilen dominant wirkende Instrument sehr gut in den Gesamtklang des Ensembles einzufügen.

Die Besucher dieses Konzertes erlebten ein Konzert auf höchstem Niveau. Begeistert verabschiedeten sie das Ensemble mit viel Applaus und stehenden Ovationen.

Von Manfred Busch

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