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Vereine Im Zeichen von Corona ganz besonderer Jahrgang
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Grundausbildung zum Feuerwehrmann in Winsen gestartet

12:19 25.09.2020
14 Männer und Frauen lernen in Winsen in der sogenanntenTruppmann-I-Ausbildung die Grundtätigkeiten der Feuerwehrarbeit.
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Winsen (aller)

Wegen der Corona-Pandemie ruhte die Ausbildung innerhalb der Feuerwehren. Mit ein paar Wochen Verspätung konnte die freiwillige Feuerwehr Winsen nun die Grundausbildung zum Feuerwehrmann starten. 14 Männer und Frauen werden derzeit in der sogenannten Truppmann-I-Ausbildung in den Grundtätigkeiten der Feuerwehrarbeit ausgebildet. Hierzu gehört neben einem umfangreichen theoretischem Wissen über den Vorgang der Verbrennung und die Unterschiede der einzelnen Fahrzeuge der Feuerwehren auch das Wissen über das Verhalten auf dem Weg zum Geräthaus im Falle einer Alarmierung der Feuerwehr.

Lehrgangsleiter Michael Bartels, der stellvertretende Kreisausbildungsleiter und Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Winsen Ulrich Marquardt und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Simon von Hörsten begrüßten die Lehrgangsteilnehmer im Feuerwehrhaus an der Stechinellistraße. Michael Bartels zeigte sich zufrieden, dass er allen gemeldeten Teilnehmern die Ausbildung ermöglichen kann. So sind auch dieses Jahr wieder Teilnehmer aus den angrenzenden Gemeinden Hambühren und Wietze dabei. Diese Zusammenarbeit besteht bereits seit mehreren Jahren und hat in der Vergangenheit immer zu einem guten Verhältnis der Wehren untereinander beigetragen.

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Hygienekonzept erarbeitet

Gemeindebrandmeister Oliver Herman hatte im Vorfeld des Lehrgangs ein Hygienekonzept erarbeitet, um die bestehenden Anforderungen an Abstand der Teilnehmer zueinander während der Ausbildung einhalten zu können. Ebenso sind für den regulären Betrieb der Ortswehr bereits Desinfektionsspender an den Eingängen installiert sowie ein Vorrat an Mund-Nasen-Bedeckungen angeschafft worden. Diese werden von den Auszubildenden dann getragen, wenn die Abstände im praktischen Ausbildungsbetrieb nicht eingehalten werden können.

Auch Ortsbrandmeister Marquardt betonte, dass dieser Jahrgang, im Zeichen von Corona, ein ganz besonderer Jahrgang ist. Das Einhalten der Auflagen sei alternativlos, da eine Infektion innerhalb einer Wehr im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass die gesamte Ortswehr nicht mehr einsatzbereit ist und dann umliegende Wehren deren Gebiet mit abdecken müssten. Dieses wäre grundsätzlich zum Schutz der Bevölkerung machbar, aber mit einem hohen Aufwand verbunden. Somit erfolgte der deutliche Appell, das Hygienekonzept mit zu tragen und die Auflagen einzuhalten.

Zu Beginn der Ausbildung werden die Teilnehmer zunächst mehrere Abende theoretisch unterwiesen. In den letzten vier Wochen lernen die Teilnehmer dann, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Hierzu werden sie mit den Fahrzeugen auch an unterschiedlichen Orten im Ort Einsatzszenarien abarbeiten und vor allem das Sichern der Einsatzstelle sowie das Löschen von Bränden trainieren. Ihre Prüfung werden sie dann Ende November ablegen.

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