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Vereine Elf Paddler genießen Natur entlang der Aller
Mehr Vereine Elf Paddler genießen Natur entlang der Aller
16:59 08.10.2019
Die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle vor dem Start zum Abpaddeln auf der Aller beim Haus der Jugend in Celle
Celle

Elf Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle haben sich am Haus der Jugend in Celle zum Abpaddeln getroffen, der letzten offiziellen Wanderfahrt der Saison. Sie legten vier Zweier- und drei Einerkajaks bei niedrigem Wasserstand in die schwach strömende Aller, ließen die herbstlich gefärbten Laubbäume links und rechts des Flusses an sich vorübergleiten und verließen das Stadtgebiet.

Bald verbreitert sich der Fluss, schlängelt sich durch die Niederung.Der frische Seiten- und Gegenwind verstärkt die Wellenbildung, die angelegten Spritzdecken verhindern das Eindringen von Spritzwasser in den Bootskörper.

Premiere für zwei Paddlerinnen

Zwei neue Paddlerinnen, die sich in diesem Sommer an den wöchentlichen Übungstagen Geschick und Ausdauer in der Nähe des Bootshauses aneigneten, saßen in Zweierkajaks vorne im Boot mit jeweils einer erfahrenen Paddlerin hinten und nahmen zum ersten Mal an einer anpruchsvolleren Ausfahrt teil. Eine Neupaddlerin rief begeistert: „Ich wusste gar nicht, wie schön die Landschaft vom Wasser aus gesehen bei uns ist.“

Die Naturfreunde genossen den strahlend blauen Himmel, die weißen Wolkenbänke, das leuchtende Grün der Weidenflächen, die friedlich grasenden Pferde und zahlreiche Galloway-Rinder mit den großen Hörnern und spürten die beginnende Herbstzeit. In Oldau, am Elektrizitätswerk, mussten die Wanderpaddler aussteigen und ihre Boote zum Unterwasser tragen oder mit dem Bootswagen transportieren, weil sie die Fahrt noch fortsetzen wollten.

Nach 18 Kilometern Ziel in Winsen erreicht

Während einer kleinen Pause, in der die Wassersportler sich die Beine vertraten, im Gras saßen, eine Banane oder Brotschnitte verzehrten, unterhielten sie sich, scherzten und machten Fotos. Anschließend wurden die Kajaks von einem Schwimmanleger in das Unterwasser gelegt. Die Fahrt wurde bis zum Ziel, dem Anleger in Winsen, fortgesetzt, wo nach 18 Kilometern in viereinhalb Stunden die Fahrt endete

In Winsen standen Fahrzeuge für die Rückfahrt nach Celle bereit. Die Boote wurden verladen, die Paddler traten die Rückfahrt an.

Stärkung an der Schlachteplatte

Im Vereinshaus in der Fritzenwiese erwarteten mehrere passive Wassersportler die Ankommenden und eine festlich gedeckte Tafel mit einer appetitlich angerichteten Schlachteplatte – liebevoll und geschickt von Hildegard Schneider und Dagmar Lammers vorbereitet.

Der Wanderwart Uli Lüdeke hielt eine kleine Rede, freute sich über den gelungenen Tag, lobte die Wandergruppe für die erbrachte Leistung und ließ das Paddeljahr noch einmal Revue passieren. Noch lange saßen an diesem Abend die Kanufahrer in geselliger Runde bei lebhafter Unterhaltung in ihrem gemütlichen Vereinsraum zusammen.

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