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Vereine DRK-Kreisverband rechnet mit besserem Ergebnis
Mehr Vereine DRK-Kreisverband rechnet mit besserem Ergebnis
16:39 11.10.2019
Beratungen mitten im Arbeitsalltag der Rettungskräfte: Die DRK-Mitgliederversammlung fand in der neuen Rettungswache statt. Quelle: Anke Schlicht
Celle

Der Ort der Mitgliederversammlung des DRK-Kreisverbandes Celle fügte sich nahtlos ein in den Tagesordnungspunkt 11, der Vorstellung der neuen Rettungswache in Celle durch Ricarda Götz und Cord Pukall. Mit der RTW-Halle an der 77er Straße begaben sich der Vorstand und das Präsidium und ihre Gäste mitten hinein in den Arbeitsalltag der Rettungskräfte. Immer mal wieder durchquerten diese vom Einsatz kommend oder zu einem aufbrechend die Halle, in der sich die Vertreter der 19 DRK-Ortsvereine im Landkreis Celle eingefunden hatten, um sich zu informieren und abzustimmen über die Annahme der Ergebnisrechnungen der Geschäftsjahre 2017 und 2018 sowie des Wirtschaftsplanes für das laufende Jahr.

„Wir rechnen für 2019 mit einem deutlich besseren Ergebnis als 2018. Wir waren immer ein leistungsfähiger Kreisverband“, sagte der geschäftsführende Vorstand, Wilhelm Köhler.

"Ortsvereine stellen die Basis“

Anschließend ergriff der Präsident Ulrich Kaiser das Wort: „Die Balance zwischen den wirtschaftlichen Bereichen und ehrenamtlicher Tätigkeiten muss gehalten werden, hier und da ist eine Umstrukturierung und ein optimaler Umgang mit Ressourcen unerlässlich. Die Ortsvereine stellen die Basis“, betonte Kaiser und bedankte sich wie zuvor bereits Wilhelm Köhler bei den Mitgliedern.

Innenminister Boris Pistorius dankt Helfern

Diese spendeten großen Applaus, als Präsidiumsmitglied Jörg Brandes den Vorsitzenden der Ortsvereine Winsen/Aller, Unterlüß (in Abwesenheit) sowie Celle den Dank für besondere Leistungen um das Wohl des Landes Niedersachsen von Innenminister Boris Pistorius in Form von Medaillen, Urkunden und einem Dankesschreiben übermittelte. Einige Rot-Kreuzler aus diesen Vereinen gehörten zu der großen Gruppe der insgesamt 1700 Helfer bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen im Spätsommer des vergangenen Jahres.

Vielzahl gesetzlicher Vorgaben

Welch große Herausforderung die Umgestaltung des früheren Kasernengeländes in der 77er Straße zu einer Rettungswache, die modernsten Standards genügt, darstellte, referierten Ricarda Götz und Cord Pukall. Es galt, eine Vielzahl gesetzlicher Vorgaben und Bestimmungen an die bauliche Beschaffenheit und Ausstattung zu berücksichtigen, die nicht nur zahlreicher, sondern, zum Beispiel im Bereich Hygiene, auch stetig detailreicher werden.

Rundgang durch die neue Rettungswache

Trotz Regens und fortgeschrittener Stunde waren etliche Teilnehmer der Versammlung am angebotenen Besichtigungsrundgang durch die Rettungswache interessiert. Im Anschluss war Gelegenheit zu angeregtem Austausch bei einem kleinen Imbiss.

Präsident Ulrich Kaiser schloss die Zusammenkunft mit den Worten: „Es gibt viel zu besprechen – auch in den nächsten Monaten und Jahren.“ Die nächste Mitgliederversammlung findet am 21. November in Unterlüß statt.

Von Anke Schlicht

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