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Vereine „Alles, was fliegt“
Mehr Vereine „Alles, was fliegt“
18:49 14.10.2019
Viele große und kleine Flugmodelle wurden auf dem Waldflugplatz des FVC in Hustedt gestartet.
Celle

Die 13 hatte Glück gebracht, denn das ganze Wochenende herrschte allerbestes Spätsommerwetter, ideale Flugbedingungen waren gegeben. Zahlreiche Gastpiloten aus anderen Modellflugvereinen nahmen die Gelegenheit wahr, auf dem schönen Waldflugplatz des FVC in Hustedt große und kleine Flugmodelle in die Luft zu bringen. Sogar aus Hamburg, Berlin, Gütersloh und Hameln reisten Modellflieger mit Wohnwagen oder Wohnmobil an, um ein langes Wochenende mit gemeinsamen Flugerlebnissen und gemütlichem Beisammensein bei den Hustedter Modellfliegern zu verbringen.

Am Samstag begrüßte der Vorsitzende Joachim Seiche beim morgendlichen Briefing die anwesenden Vereins- und Gastpiloten. Er wies auf die wichtigsten Sicherheitsbestimmungen, den vorgesehenen Luftraum und die zulässige Flughöhe hin. Der Vorsitzende bedankte sich für den helfenden Einsatz bei den Vereinsmitgliedern und hierbei insbesondere bei Frank Glenewinkel, der als Initiator und Organisator dieses Treffens wieder alles bestens vorbereitet hatte, sowie Michael Stern, der sich erneut das ganze Wochenende als Flugleiter zur Verfügung stellte.

Vom "Schaumflieger" bis zum Turbinenjet

Geflogen wurde nach dem Motto „Alles, was fliegt“ mit großen Segel- und Motorflugzeugen, Hubschraubern, aber auch schnellen Turbinenjets und sogenannten „Schaumfliegern“. Letztere sind in der Regel kleine und einfache, dafür aber besonders robuste Flugmodelle aus Styropor oder ähnlichen Kunststoffen. Angetrieben werden diese Modelle durch Elektromotoren und wieder aufladbare Batterien, die besonders leisen Modellflug ermöglichen. Insgesamt entwickelt sich der Modellflug schon seit vielen Jahren immer mehr zum Elektroflug, weil Batterien und E-Motoren ständig leichter und leistungsfähiger werden und sogar große Flugmodelle mit mehreren Metern Spannweite damit angetrieben werden können.

Beeindruckend waren wieder einmal die Vorführungen der „F-Schlepp Bande“. Dies ist eine Gruppe von Modellfliegern aus Hamburg und Hameln, die ihre großen Segelflugmodelle mit bis zu 6 Metern Spannweite von einem starken Schleppmodell mit 16-PS-Motor in den Himmel ziehen lassen und dann Thermikflüge oder beeindruckende Kunstflugfiguren präsentieren.

Am Samstagabend gab es eine von der Landesluftfahrtbehörde genehmigte kleine „Nachtflugshow“. Blinkende und bunt beleuchtete Flugmodelle zogen am Nachthimmel ihre Kreise und faszinierten die Zuschauer. Ein darauf spezialisierter Modellflieger konnte mit seinem Hubschrauber auf den mit LED-Technik beleuchteten Rotorblättern bunte Bilder und sogar einen vertonten Zeichentrickfilm vorführen.

Tipps von der Feuerwehr

Auch die Feuerwehr Hustedt besuchte wieder die Modellflieger, und der FVC-Vorstand nutzte die Gelegenheit, sich bei den „Fachleuten“ über zusätzlich mögliche Brandschutzvorkehrungen zu informieren. Der Hustedter Ortsbrandmeister Marcel Lindner und seine Kameraden standen mit Rat und Tat zur Seite, sodass die Modellflieger wichtige Anregungen bekamen, wie ein guter Brandschutz gewährleistet werden kann. Die Modellflieger haben die Tipps dankbar aufgenommen und wollen die Maßnahmen auch umsetzen.

Am späten Sonntagnachmittag endete dann wieder einmal ein ereignisreiches und gelungenes Modellfliegertreffen. Die Planung für das nächste „Alles, was fliegt“ im kommenden Jahr wird natürlich bald in Angriff genommen.

Von Joachim Seiche

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