Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Vereine Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle
Mehr Vereine Kentertraining der Kanu-Gesellschaft Celle
07:21 23.01.2020
Die Teilnehmer des KGC-Kentertrainings im Hallenbad in Wietze. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Wietze

Siebzehn Paddler aus der Kanu-Gesellschaft Celle und von der Kanu-Abteilung in Hermannsburg trafen sich am letzten Sonntag vor dem Hallenbad in Wietze. „An sechs Sonntagen in den Monaten Januar und Februar können Kanufahrer die Kenterrolle erlernen, das genügt bei den meisten Teilnehmern“, sagt Olaf von Hartz, Vorsitzender der Kanu-Gesellschaft Celle, der mit seiner Frau Eike die Veranstaltung leitet. Ziel sei es, gemeinsam Neues auszuprobieren und sich gegenseitig zu unterstützen, zum Beispiel bei Kenterübungen, dem Einsteigen im Wasser und auf Wunsch auch beim Eskimotieren“, erklärt die KGC-Sportwartin Eike von Hartz.

Die Eskimorolle

„Unter Eskimotieren versteht man eine Methode, um ein gekentertes Kajak schnell und ohne aussteigen zu müssen, wieder aufzurichten“, fügt Eike von Hartz hinzu, die gerade mit einer jungen Teilnehmerin eine Kenterrolle (Eskimorolle) übt. Eine andere Gruppe versucht das Einsteigen vom Wasser, wobei der Kanute versucht, vom hinteren Ende des Bootes auf dem Bauch liegend rutschend in die Einstiegsluke zu gelangen, wobei er das Gleichgewicht halten muss, damit das Boot nicht noch einmal umkippt.

Im Kanu mit dem Kopf nach unten

„Eine gute Vorbereitung auf die „Kenterrolle“ ist die sogenannte „Waschmaschine“, erklärte Elke Zietz, die als KGC-Trainerin bei den Kenterübungen behilflich ist. „Bei dieser Übung halten zwei Personen am Heck und am Bug stehend das Boot fest. Dann wird das Boot einmal schnell um die eigene Achse gedreht. Während der Drehung bleibt der Kanufahrer im Boot sitzen – mit dem Kopf nach unten“, erklärte Zietz, die als KGC-Trainerin bei den Kenterübungen behilflich ist und gerade eine solche Übung begonnen hat. Da ihm diese Vorübung sichtlich Freude bereitet, bittet der junge Kanute um Wiederholung und um die Möglichkeit, eine Weile mit dem Kopf nach unten zu verbleiben. Der Wunsch wird gerne erfüllt und drei Sekunden später klopft er mit den Händen an den Rumpf des Bootes, ein Zeichen, das er wieder „nach oben“ will.

Auch Stehpaddler sind mit dabei

Auch Tim Moro, ein Angehöriger der Stehpaddler, der neu eingerichteten KGC-Abteilung, ist mit einem SUP-Board erschienen, um in Übung zu bleiben. Er hat auf den SUP-Landesmeisterschaften im letzten Jahr in Hannover sehr erfolgreich teilgenommen. Tim stellt sich ganz hinten auf das Brett, wobei sich der Bug auf über einen Meter Höhe aufrichtet, bewegt es schwungvoll im Kreise und scheut vor einer gelegentlichen Kenterung nicht zurück. „Für die nächsten vier Sonntage, an denen noch Kenterübungen stattfinden, können sich noch einige interessierte Kanuten anmelden“, bemerkt Olaf von Hartz.

Von Adolf Timmermann

Mit einer gut besuchten Jahreshauptversammlung startete die Siedlergemeinschaft Westercelle-Sandfeld in das „Neue Jahrzehnt“.

23.01.2020

Unter der Führung von Ortsbrandmeister Dirk Ohlhoff fand kürzlich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wardböhmen statt.

23.01.2020

Die Pistolengruppe vom Schützenverein Scheuen absolvierte ihr traditionelles Schinken­essen mit Ausschießen der Wanderpokale im Schützenheim Scheuen.

22.01.2020