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Vereine Berger im Land der dunklen Wälder
Mehr Vereine Berger im Land der dunklen Wälder
16:51 07.10.2019
Gelebte Städtepartnerschaft: Die Berger Reisegruppe lernte Land und Leute in Masuren kennen.
Bergen

Der erste Tag in Nikolaiken war der Erholung vorbehalten, aber wer wollte, konnte nach der Stadtbesichtigung in Nikolaiken an einem Schiffsausflug auf dem Spirdingsee teilnehmen. In Sadry (Zondern) waren die Berger Reisenden zu Gast in einem Bauernhausmuseum, dessen Besitzerin die Gäste mit nicht zu überhörendem ostpreußischen Dialekt mit lustigen Geschichten unterhielt.

Besichtigung der „Wolfsschanze“

Der nächste Tag begann mit der Besichtigung der Nakomiady Palac Keramikmanufaktur von 1704 in Eichmedien. Anschließend ging es weiter nach Rastenburg zur Besichtigung der zerstörten Festungsbunker der „Wolfsschanze“. Die Fahrt zum Mittagessen durch die herrliche Landschaft entschädigte den hässlichen Anblick der Bunkeranlagen.Das Nachmittagsprogramm endete mit der Besichtigung der Wallfahrtskirche Heilige Linde und einem Orgelkonzert in der Kirche. Es war ein weiterer Höhepunkt und sehens- und hörenswert.

Leben von Marion von Doehnhoff nähergebracht

Der Salon in Galkowo (Nickelsdorf) brachte den Bergern das Leben von Marion von Doehnhoff näher. Mit Informationen über ihr Leben und den Erzählungen über die Flucht im Januar 1945 vor den russischen Truppen endete diese interessante Besichtigung. Danach ging es im von Pferden gezogenen Planwagen durch Wald und Flur. Immer wieder fielen den Besuchern aus Niedersachsen die Erklärungen über Land und Leute in allerbestem ostpreußischen Dialekt auf. Dabei haben wir mitbekommen das ein „Lorbass“ nicht unbedingt ein schlechter Junge sein muss.

Kloster in Wojnowo besichtigt

Das Tagesprogramm endete mit der Besichtigung des Klosters der Altgläubigen in Wojnowo. Hierbei handelte es sich früher um eine Minderheit russisch-orthodoxer Christen, die hier vor Verfolgung geschützt waren.

Stadtführung durch Allenstein (Olsztyn)

Der wunderschöne Ausflug nach Ostpreußen, heute Masuren-Ermland, endete mit einer Stadtführung durch Allenstein (Olsztyn). Das Ziel dieser Reise, Land und Leute kennenzulernen und die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Polen zu verbessern, ist voll gelungen und wird in guter Erinnerung bleiben.

Von Hans-Hermann Schmitz

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