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Vereine Berufliches Gymnasium Celle besucht Houten
Mehr Vereine Berufliches Gymnasium Celle besucht Houten
17:37 11.10.2019
Das berufliche Gymnasium Celle hat sich im niederländischen Houten über ein fahrradfreundliches Verkehrskonzept informiert.
Celle

Die Stadt Houten (ca. 50.000 Einwohner) ist so konzipiert worden, dass die Strecken mit dem Fahrrad nicht nur deutlich kürzer sind, sondern auch deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Im Rahmen der Studienfahrt informierten sich Schüler des beruflichen Gymnasiums Celle über alternative Stadtplanung in Houten, Niederlande. Im Rathaus der Stadt erläuterte der Stadtplaner und Fahrradstadtbotschafter André Botermanns den Gästen die Idee der fast autofreien Stadt. Die Planung orientiert sich am Grundsatz des gefahrlosen Lebens für Kinder; Autos müssen längere Wege in Kauf nehmen und sich den Radfahrenden und Fußgängern unterordnen.

Autos müssen warten

Aber wie fühlt es sich denn nun an, Teil eines solchen Konzeptes zu sein? Die einfache Antwort: erstaunlich gut. Während der geführten Fahrradtour durch die Stadt konnten die Jugendlichen des BGT 18A erleben, dass es ein angenehmes Gefühl ist, einfach drauflosfahren zu können, da die Autos warten müssen. Viele Menschen waren in der Stadt unterwegs, aber der Lärmpegel ging gegen null und es herrschte eine erstaunlich entspannte Atmosphäre.

Weniger Unfälle - gute Ökobilanz

Was für Vorteile bietet eine „autofreie“ Stadtplanung? Neben der Tatsache, dass es angenehm ruhig ist, ist so ein Konzept sehr familienfreundlich. Durch eine Unterordnung der Autos, kommt es zu weniger Unfällen. Das macht das Ganze schon für kleine Kinder sicherer als hierzulande. Hinzu kommt, dass sich auch die Ökobilanz, dank weniger Abgase, sehen lassen kann.

ÖPNV gut vernetzt

Gibt es auch „Verlierer“? Ja, mehr oder weniger, und zwar die Autofahrer. Deutlich längere Wege stehen nun an, aber da ohnehin über Zweidrittel der Einwohner Houtens zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ist dies auch nicht allzu schlimm. Falls man nun aber zum Beispiel durch Alter oder Krankheit nicht mehr mobil mit dem Rad sein sollte, ist die niederländische Kleinstadt in der Lage, dies zu kompensieren, da der ÖPNV sehr gut vernetzt ist.

Mit "Kleinigkeiten" anfangen

Abschließend stellt sich nun noch die vermutlich interessanteste Frage: Wäre so ein System auch in Celle vorstellbar und sollte sich unsere Politik ein Beispiel daran nehmen? Zuerst muss man sagen, dass sich generell alle Städte ein Beispiel nehmen sollten. Natürlich ist das mit Schwierigkeiten verbunden, da ja die komplette Stadtplanung im Bereich der Infrastruktur abgeändert werden müsste. Dies nähme natürlich viel Zeit in Anspruch, wäre aber nach Meinung der Schüler nicht unmöglich, wenn man es denn wirklich wollte. Und man könnte ja mit „Kleinigkeiten“ anfangen, zum Beispiel ein paar mehr Parkmöglichkeiten für Fahrräder schaffen, den ein oder anderen Fuß- beziehungsweise Radweg besser ausbauen und flächendeckend Tempo 30 im Zentrum einführen.

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