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Fußball regional Auf ungewohntem Untergrund in Hohne
Sport Fußball regional Auf ungewohntem Untergrund in Hohne
18:11 24.06.2018
Von Katharina Baumgartner
Quelle: David Borghoff
Hohne

21 Teams aus der Stadt Celle, dem Landkreis und aus dem Raum Gifhorn nutzten das Handball-Kleinfeldturnier, um auch in der Sommerpause ihrer Leidenschaft zu frönen. Auf den vier Feldern spielten parallel vier Frauenmannschaften, jeweils fünf Teams der weiblichen E- und D-Jugend und sieben Mini-Mannschaften. „Leider gab es keine Meldungen anderer Vereine für die männliche E-Jugend, so dass hierfür keine Staffel gebildet werden konnte“, sagt Mitorganisator Roland Bellmann vom TuS Hohne-Spechtshorn.

TuS Hohne-Spechtshorn setzte sich bei den Frauenteams an die Spitze vor HSG Lachte-Lutter. Bei der weiblichen E-Jugend sicherte sich die HSG Lachte-Lutter – unter Beteiligung eines Jungen – den ersten Platz vor TuS Bergen. TuS Bergen belegte vor HSG Müden-Seershausen den ersten Platz in der weiblichen D-Jugend. Für die Minis und Super-Minis stand der sportliche Spaß im Vordergrund, daher wurden die Tore nicht gezählt und keine Spielstände bekannt gegeben. „Wichtig waren die Spielergebnisse noch nicht, denn alle Altersklassen befinden sich gerade erst in der Aufbau- oder Neubildungsphase“, erklärt Bellmann.

Die beiden TuS-Spielerinnen Zoe und Leona stellt das Spiel vor neue Herausforderungen. „Auf dem Rasen können wir den Ball nicht prellen“, erklären die beiden neunjährigen Mädchen. Besonders für den Nachwuchs ist das Spiel auf dem Grün eine gute Übung. „Das Prellen ist durch den Boden erschwert, dadurch wird das mannschaftsdienliche Spiel gefördert“, sagt TuS-Spartenleiterin Nina Bellmann. Die Kinder müssen spielerisch so stärker über Pässe miteinander agieren. „Sie lernen hier viel für die spätere Hallensaison“, sagt die zweite Spartenleiterin Nadine Templin.

Auch wird draußen auf das klebrige Handball-Harz verzichtet, das den Ball griffiger machen soll. In der Sporthalle sei ‚Backe‘ verboten, daher trainiere TuS auch ohne das Mittel. „Die Spieler entwickeln so mehr Feingefühl“, erklärt Templin. Bei frischer Luft mache der Sport noch mehr Spaß, erzählt Nachwuchshandballerin Josephin. „Draußen renne ich mehr“, stellt die Neunjährige fest. Der sechsjährige Paul ergänzt: „Wenn man hinfällt, tut es nicht so weh.“ Und das zeigt der kleine Handballer vom VfL Westercelle auch zugleich in der Spielpause, wenn er als Torwart jedem Ball hinterher hechtet und sich hinschmeißt.

In Hohne hat das Turnier mittlerweile eine rund 35-jährige Tradition. „Der Rasen ist besser als vor zehn Jahren“, witzelt Spielerin Andrea Colditz bevor es für die ihr Team von der HSG Lachte-Lutter, wieder auf das Grün geht. Feine Pässe, mutige Sprünge und bissige Zweikämpfe gab es besonders bei den vier Frauenteams zu sehen. Denn bei den Erwachsenen gilt der Wettbewerb nicht nur als Spaßturnier, sondern auch als Gradmesser für die kommende Saison. „Bevor es im September wieder losgeht, kann man schon einmal sehen, wo man in der Saisonvorbereitung steht“, sagt Nina Bellmann. Als die „Profis“ dann über das Kleinfeld spurten, ernten sie die bewundernden Blicke der Jugend, die sich einige Tricks von den „alten Hasen“ abschauten.

Stillschweigend kam das Ende. Es hat niemanden mehr geschockt, als sich die Damen des ESV Fortuna Celle Mitte Mai aus der Fußball-Regionalliga Nord verabschiedet haben. Die Erfolgsgeschichte begann 2003 in der 2. Kreisklasse und führte über Bezirks-, Landes- und Oberliga mit dem Einzug 2013 in die dritthöchste Frauenfußballklasse. Plötzlich war Fortuna das erfolgreichste Celler Fußballteam. „Der Aufstieg war mein sportlicher Höhepunkt“, sagt ESV-Allrounderin Jana Völker. Die 27-Jährige trägt seit 18 Jahren das Trikot des Teams von der Kampstraße. In der kommenden Saison wird sie für ihren Heimatverein SSV Südwinsen auflaufen.

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In den unteren Fußball-Spielklassen ist das Geschehen um den Auf- und Abstieg bis zum Schluss spannend geblieben. Während TuS Hohne-Spechtshorn und Eintracht Bleckmar den Klassenerhalt in der 1. Fußball-Kreisklasse geschafft haben, müssen der TuS Höfer und der von vielen Verletzungen gebeutelte FC Unterlüß in der nächsten Saison eine Klasse tiefer antreten. Hohne schaffte hierbei eine absolute Sensation: Im Winter noch abgeschlagen mit drei Punkten am Tabellenende, spielte das Team eine super Rückrunde und rettete sich.

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Nach drei Jahren Bezirksliga-Abstiegskampf am Stück erwischte es die Fußballer von der Aschau dann doch. Trotz bravouröser Aufholjagd in der Rückrunde musste TuS Eschede den Gang zurück in die Kreisliga antreten. Am Ende fehlte nur ein Punkt zum Erreichen der Relegationsspiele. „Der Dauerdruck hat Spuren bei uns hinterlassen. Dabei lag es nie an mangelndem Teamgeist, aber die Freude am Fußballspielen hat manchmal schon gelitten“, gibt Eschedes Trainer Sven Ewert zu

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