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Fußball regional Big Points für Vorwerk dank Youngster
Sport Fußball regional Big Points für Vorwerk dank Youngster
19:51 17.03.2019
Marc Matthesius (Mitte) gelang mit dem SC Vorwerk ein 1:0-Erfolg bei Germania Walsrode. Quelle: Oliver Knoblich
Vorwerk

Die Durststrecke hat endlich ein Ende – und die Erleichterung beim Fußball-Bezirksligisten SC Vorwerk war riesig. Knapp, aber hochverdient mit 1:0 (1:0) gewann der Aufsteiger das imminent wichtige „Sechs-Punkte-Spiel“ bei Germania Walsrode. Damit beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nun immerhin wieder fünf Punkte und lässt das Team von Stefan Mainka ein wenig entspannter in die Zukunft blicken.

Doch die Drucksituation vor dieser richtungsweisenden Partie war nicht zu verleugnen. „Es sind viele Einzelgespräche geführt worden und diese haben gefruchtet. Die Mannschaft war im Kopf frei und auf den Punkt da. Sie hat den Kampf hervorragend angenommen und als Kollektiv voll und ganz überzeugt“, freute sich Coach Mainka.

Und einer dürfte ganz besonders glücklich gewesen sein – nämlich der erst 18-jährige Maximilian Reineke, der seine herausragende Leistung mit dem goldenen Tor zum 1:0 krönte. Bereits in der 7. Minute startete Vorwerks Youngster ein beherztes Solo und schloss dieses abgezockt zu seinem allerersten Treffer im Herrenbereich ab.

Bereits zwei Minuten vorher hatte Reineke Marc Matthesius mit der Hacke bedient, dessen Schuss aber nur an der Oberkante der Latte landete. Die Führung sorgte bei den Gästen, die die meisten Zweikämpfe für sich entschieden, dann für viel Selbstvertrauen. Vorwerks Viererkette mit Tim Lehmeier und Torben Buschmann in der Innenverteidigung stand bombensicher und ließ 90 Minuten rein gar nichts anbrennen. Die Hausherren kamen nur zu zwei nennenswerten Abschlüssen, so dass Vorwerks Torhüter René Rieck einen recht geruhsamen Nachmittag verlebte.

„Bei überraschend guten Platzverhältnissen haben wir unsere technischen Vorteile zur Geltung bringen können. Viele Situationen haben wir spielerisch gut gelöst“, so Mainka. Er lobte zudem den zweikampfstarken Sascha Tihonov, der erstmals wieder in der Startelf stand und viele kluge Bälle spielte. Auch Flügelspieler Christoph Gaete von Wersebe bescheinigte er eine überzeugende Leistung. „In der Schlussphase müssen wir dann eigentlich das zweite und dritte Tor nachlegen, waren aber nicht entschlossen genug“, berichtete Mainka. Doch Konsequenzen hatte das diesmal nicht. Die Vorwerker brachten das Spiel sicher über die Zeit – und die Big Points mit nach Hause.

SC Vorwerk: Lüneberg – T. Buschmann, Lehmeier, Tihonov, Reineke, Matthesius, Kindermann, Giordano, Agackiran, Gaete von Wersebe, Ohlde.

Tor: 0:1 Reineke (7.).

Von Jochen Strehlau

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