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Fußball regional Für VfL Westercelle geht‘s um die Wurst
Sport Fußball regional Für VfL Westercelle geht‘s um die Wurst
17:17 09.05.2019
Sowohl Westercelle (schwarz) als auch Vorwerk – hier Christoph Gaete von Wersebe (links) im Duell mit Philip Boie – benötigen dringend drei Punkte. Quelle: David Borghoff
Celle

Am 27. Spieltag der Fußball-Bezirksliga will der VfL Westercelle seine Tabellenführung mit einem Heimsieg gegen den MTV Borstel-Sangenstedt verteidigen. Mit einem Dreier beim Vorletzten SG Nordheide kann der SC Vorwerk einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Bereits am Samstag empfängt der SC Wietzenbruch mit dem MTV Egestorf das Team der Stunde.

VfL Westercelle – MTV Borstel-Sangenstedt (Sonntag, 15 Uhr)

Auf die Zielgerade der Saison ist Tabellenführer VfL Westercelle bereits abgebogen. Jetzt heißt es, in den verbleibenden vier Partien noch einmal alles zu geben, um mit möglichst vier Siegen die Position des Spitzenreiters vor dem TSV Elstorf zu behaupten und Meisterschaft und Aufstieg klarzumachen. „Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Spieler angehalten, für die nächsten vier Wochen persönliche Dinge hinten anzustellen. Jetzt geht es um die Wurst!“, unterstreicht Trainer Heiko Vollmer.

Doch bereits in den Vorwochen zeigte sich sein erfolgreiches junges Team äußerst konzentriert. Und das wird auch gegen den MTV Borstel-Sangenstedt vonnöten sein. Nach ihrem Sieg gegen Elstorf sind die Gäste mit drei Niederlagen hintereinander zwar in ein kleines Tief abgerutscht, doch das ändert nichts an den fußballerischen Qualitäten der Winsener. „Die haben ein gutes Umschaltspiel und sind nach vorne fix unterwegs. Sturmspitze Marvin Missfeld und Mittelfeldakteuer Mika Kraßmann haben zusammen 33 Tore erzielt. Das ist schon eine Ansage“, warnt Vollmer.

Nichtsdestotrotz wollen die Gelb-Schwarzen natürlich als Sieger vom Platz gehen. „Wir dürfen nicht nachlässig werden“, unterstreicht der VfL-Coach. Er muss auf den vergangene Woche nach einem üblen Foul am Knie verletzten Kapitän Maurice Thies verzichten. Dafür kehren Nils Wittenberg und Philip Boie in den gut gefüllten Westerceller Kader zurück.

SC Wietzenbruch – MTV Egestorf (Samstag, 17 Uhr)

Wie sich ein Sieg anfühlt, wusste man bei Schlusslicht SC Wietzenbruch schon gar nicht mehr. Doch am vergangenen Wochenende wurde dieses Gefühl nach dem erlösenden 2:1-Sieg gegen den TSV Wietzendorf endlich wieder in Erinnerung gerufen. Ein Erfolg, der den längst abgestiegenen Wietzenbruchern für ihr Restprogramm noch einmal Auftrieb geben dürfte. „Ich habe mich über den Sieg so gefreut. Diese drei Punkte haben sich auf die Stimmung im Training äußerst positiv ausgewirkt“, berichtet Spielertrainer Kais Manai.

Aber der SCW musste seinen Erfolg teuer bezahlen. Mathias Winkler, Adrian Schmidt, Vincent Manig, Mario Becker und Edip Ekinci sind angeschlagen und stehen nun gegen den MTV Egestorf nicht zur Verfügung. Nur Sebastian Kunze kehrt wieder in den Kader zurück. Dass der „Siegesrausch“ fortbestehen wird, darf also gehörig bezweifelt werden. Dazu kommt mit den Egestorfern auch die Mannschaft der Stunde an den Alten Kanal. Das Team aus dem Kreis Harburg hat die vergangenen vier Partien allesamt gewonnen und sich damit klammheimlich auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. „Wir haben nichts zu verlieren“, meint Manai.

SG Nordheide – SC Vorwerk (Sonntag, 15 Uhr)

Die Vorwerker Bemühungen, sich weiter vom Relegationsrang zu entfernen, erhielten in der Vorwoche nach der 1:2-Niederlage gegen Schneverdingen zwar einen Dämpfer, aber die Chancen, frühzeitig den Klassenerhalt sicherzustellen, sind nach wie vor gut. Ein Sieg beim Tabellenvorletzten SG Nordheide wäre da schon so etwas wie die „halbe Miete“. „Das ist der erste Matchball. Wenn wir diesen Dreier holen, wären wir wohl so gut wie durch. Aber einfach wird das auf keinen Fall“, ist sich SCV-Trainer Stefan Mainka sicher.

Er hadert ein wenig mit der mangelnden Konstanz seines Teams und denkt dabei auch an das Hinspiel, wo sich die Vorwerker beim knappen und glücklichen 2:1 Sieg äußerst schwer taten. „Im Rahmen seiner spielerischen Möglichkeiten kämpft Nordheide bis zum Schluss und hat auch Germania Walsrode mit 3:1 geschlagen“, warnt Mainka, der bis auf den rotgesperrten Maximilian Reineke und die Langzeitverletzten seinen kleinen Kader komplett hat.

Von Jochen Strehlau

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