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Fußball regional Hand in Hand den Übergang regeln
Sport Fußball regional Hand in Hand den Übergang regeln
16:04 23.04.2019
Bald-Trainer Marcus Hoffmann, die Co-Trainer Ulli Matthesius und Özgür Cekirgeci sowie der amtierende Coach Stefan Mainka (von links) arbeiten eng zusammen. Quelle: Jochen Strehlau
Vorwerk

Ulli Matthesius hat sein Wort gehalten. Der Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten SC Vorwerk hatte nach dem angekündigten Abschied von Stefan Mainka zu Saisonende versprochen, zeitnah einen neuen Trainer für die kommende Spielzeit zu präsentieren. Bereits vor Ostern meldete Matthesius dann Vollzug. Als neuer Coach wurde Marcus Hoffmann, der im Januar beim Kreisligisten SV Garßen seinen Hut nehmen musste, verpflichtet. „Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist diesen erfahrenen und höchst engagierten Trainer zu gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass Marcus aufgrund seiner eigenen fußballerischen Laufbahn der Mannschaft viel geben kann“, so Matthesius, der mit dem neuen Trainer den SCV in der Bezirksliga etablieren möchte.

„Die Chemie passte sofort. Schon nach dem ersten Gespräch hatte ich ein gutes Gefühl. Da musste Ulli auf meine Entscheidung nicht lange warten“, erzählt der 49-jährige Celler, dem auch Trainerangebote aus dem Raum Hannover vorlagen. Hoffmann werden als Co-Trainer Özgür „Ötti“ Cekirgeci und Matthesius selbst zur Verfügung stehen. „Den Übergang wollen wir Hand in Hand mit Stefan Mainka regeln. Marcus und Stefan verstehen sich gut und sind bereits im Austausch. Das unterstreicht den kollegialen und familiären Vorwerker Weg“, betont Matthesius.

Hoffmann, der als Regionalliga-Spieler bei Arminia Hannover und TuS Celle FC seine beste Zeit hatte, findet nach eigenen Angaben ein gutes Umfeld und ein Team mit viel Potenzial vor. „Das sind alles gute Jungs. Ich freue mich auf die interessante Aufgabe, an die ich mit viel Optimismus herangehe“, sagt Hoffmann, dessen Arbeit bereits jetzt beginnt.

Und die besteht momentan darin, viele Gespräche mit potenziellen Neuzugängen und den Spielern des jetzigen Teams zu führen. „Ich nutze die Zeit und sondiere den Markt. Es wäre extrem fahrlässig noch einmal mit solch einem dünnen Kader in die Saison zu starten“, meint der neue SCV-Coach. Nach Stand der Dinge benötigt er mindestens sechs bis sieben neue Spieler mit entsprechender Qualität und dem Ehrgeiz, sich in der Bezirksliga zu behaupten. „Das ist eine attraktive Klasse. Ich brauche Charaktere, die sich uneingeschränkt für die Bezirksliga begeistern. Diese passenden Team-Bausteine gilt es ausfindig zu machen“, so Hoffmann, der einen ersten vielversprechenden Neuzugang bereits fest an der Angel hat.

Doch um auch ganz sicher für eine weitere Saison in der Bezirksliga planen zu können, benötigt der Celler Vorstadt-Klub aus den sechs ausstehenden Partien noch ein paar Punkte. Der nächste Gegner ist am Samstag kein Geringerer als Spitzenreiter VfL Westercelle.

Von Jochen Strehlau

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