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Fußball regional Vorwerk will Abstand vom „Rang der Ungewissheit“
Sport Fußball regional Vorwerk will Abstand vom „Rang der Ungewissheit“
17:23 07.03.2019
Yalcin Agackiran ist mit dem SC Vorwerk durch eine Reihe von Misserfolgen gefährlich nahe an die Abstiegszone gerutscht. Gegen Maschen soll das Polster wieder anwachsen.
Celle

In der Fußball-Bezirksliga steht der in Abstiegsbedrängnis geratene SC Vorwerk vor dem schweren Heimspiel gegen VfL Maschen. Vermeintlich leichter hat es VfL Westercelle gegen den Drittletzten TSV Wietzendorf. Auf seiner Bezirksliga-Abschiedstour gastiert der SC Wietzenbruch beim MTV Borstel-Sangenstedt.

SC Vorwerk – VfL Maschen (Sonntag, 15 Uhr)

Der dreizehnte Tabellenplatz und damit der „berühmt-berüchtigte“ Relegationsrang steht im Fokus von gleich sechs ganz eng zusammenliegenden Bezirksliga-Teams. Diese werden bis Saisonende alles dafür geben, in der Endabrechnung eben nicht auf dem „Rang der Ungewissheit“ zu landen. Zu diesem halben Dutzend Vereinen gehört auch SC Vorwerk, der nach einer langen Reihe von Misserfolgen nun in die Gefahrenzone gerutscht ist. „Jetzt ist eingetreten, was wir unbedingt vermeiden wollten. Aber die Mannschaft hat die Qualität, genügend Luft zwischen sich und dem Relegationsplatz zu bringen“, ist SCV-Trainer Stefan Mainka überzeugt.

Doch mit dem spielstarken VfL Maschen kommt nun eine Elf an den Reuterweg, die sich aus unteren Tabellengefilden bis auf den sechsten Platz vorgearbeitet hat. „Maschen hat ein richtig gutes Team und dazu mit Yasar Sahin den Bezirksliga-Torschützenkönig in seinen Reihen. Wir haben Respekt, aber keine Angst. Mit dem richtigen Mix aus Kampf und spielerischen Elementen, muß es uns gelingen, dass die Punkte in Vorwerk bleiben“, sagt Coach Mainka. Wieder mit von der Partie ist sein so wichtiger Abwehrspieler Oumar Sangare. Auch Torwart René Rieck, seit der Winterpause Vorwerks neue Nummer Eins, sollte nach seiner Kopfverletzung wieder einsatzbereit sein.

VfL Westercelle – TSV Wietzendorf (Sonntag, 15 Uhr)

Der TSV Elstorf und der VfL Westercelle marschieren an der Tabellenspitze der Bezirksliga mit großem Vorsprung vorweg. Nur einen Punkt von einander getrennt, schickt man sich an, das Rennen um die Meisterschaft unter sich auszumachen. Aus der Ferne hofft jeder – meist vergeblich – auf einen Ausrutscher des anderen. Aber eben einen solchen Patzer gegen den Abstiegskandidaten TSV Wietzendorf können und wollen sich die Gelb-Schwarzen auf keinen Fall erlauben. „Wir sind zuhause noch ungeschlagen und wollen unsere „weiße Weste“ auch am Sonntag gegen 17 Uhr noch tragen“, unterstreicht Trainer Heiko Vollmer.

Er gesteht dem Gegner aus Wietzendorf, dessen angekündigte Aufholjagd mit dem 0:3 gegen Borstel-Sangenstadt letzte Woche gründlich daneben ging, zwar gewisse Qualitäten zu, unterstreicht aber die klare Favoritenrolle seines Teams. Nach dem glücklichen Rückrundenauftakt beim SV Lindwedel-Hope erwartet er einen tief stehenden Gegner, den es möglichst schnell zu knacken gilt. „Wir wollen sofort Druck machen und hoffen, dass uns ein schnelles Tor gleich die nötige Sicherheit gibt“, beschreibt er die grobe Marschroute seines Teams.

Vollmer hofft, dass Linksfuß Niklas Pautsch wieder zur Verfügung steht. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter Maurice Thies, der sich eine starke Prellung am Fuß zugezogen hat. Collin Sarnowski ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

Und sollte es dann beim VfL mit dem angepeilten Dreier geklappt haben, wird der Blick sicherlich um so schneller zum TSV Elstorf gehen. Dort ist nämlich die nicht zu unterschätzende Germania aus Walsrode zu Gast – Ausrutscher für den Spitzenreiter nicht ausgeschlossen.

MTV Bostel-Sangenstedt – SC Wietzenbruch (Sonntag, 15 Uhr)

Die Situation ist für den Tabellenletzten SC Wietzenbruch nicht einfach. Sportlich weit abgeschlagen hat man das Thema Klassenerhalt bereits längst abgehakt. Doch die Saison ist noch lang und wie immer wieder beschworen, will man sich aus der Liga keinesfalls als „Lachnummer“ oder „Schießbude“ verabschieden.

Mit der durchaus ehrenvollen 0:1-Niederlage bei Eintracht Leinetal verkauften sich die Männer vom „Alten Kanal“ zuletzt anständig. „Diesen Kampf und diese Einstellung erwarte ich auch am Sonntag“, betont Trainer Eike Mach. Doch auch beim MTV Borstel-Sangenstedt, der mit Torjäger Marvin Missfeld und Mika Kraßmann richtig gute Fußballer in seinen Reihen hat, hängen die Trauben für den SCW wahrscheinlich zu hoch. „Ein Punktgewinn ist nur möglich, wenn wir uns im Spiel nach vorne verbessern“, so Mach.

Von Jochen Strehlau

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